GESUCHTE SERIENCHARAKTERE: «VAMPIRE DIARIES» Katherine Pierce • Matt Donovan • Caroline & Stefan Salvatore • Lorenzo St. John • Jeremy Gilbert • Tyler Lockwood • Elijah & Niklaus & Kol Mikaelson «Teen Wolf» Derek Hale • Allison Argent • Ethan & Aiden Steiner • Liam Dunbar • Peter Hale • Isaac Lahey • Hayden Romero • Jordan Parrish • Kira Yukimura & Braeden «SUPERNATURAL» Sam & Dean Winchester • Ruby • Crowley • Castiel uvm.! FREECHARAKTERE sind bei uns ebenso herzlich eingeladen :D
Apartment über der Bar • B.J Azarov » Schlafzimmer


“Willkommen bei uns! Das »Habits Of The Dark« ist ein Crossover Forum, welches sich aus den Serien Vampire Diaries, Teen Wolf und Supernatural zusammensetzt. Die Basis für dieses RPG-Forum bildet die Serie Vampire Diaries, weswegen sich alle anderen Wesen an dieses Universum anpassen. Wir spielen nach dem Prinzip der Ortstrennung und haben die Altersbeschränkung FSK18. Geschrieben wird bei uns im Romanstil. » Wir starten ein Jahr nach dem Ende von Staffel 8 in VD«, was bedeutet, dass Vieles unserer eigenen Feder entstammt. Bei uns sind nicht nur Seriencharaktere aus VD, TW und SPN erwünscht und sehr gerne gesehen, sondern auch jegliche Freecharaktere. Bitte beachtet jedoch, dass Charaktere, welche der Serie zu Grunde liegen, auch getreu gespielt werden sollen! Charaktere, die in der Serie bereits gestorben sind, können mit einer guten Story wieder unter die Lebenden geholt werden. Zusätzlich erlauben wir The Originals-Charaktere, die allerdings einen triftigen Grund für ihr Erscheinen in Mystic Falls aufweisen müssen.
"Ein Jahr ist vergangen seit das Schicksal einmal wieder unsere geliebte Stadt • Mystic Falls • heimgesucht hatte. Eine tiefe Finsternis hatte sich über unser aller Leben nieder gelassen, nichts Ungewöhnliches, doch dieses Mal forderte diese weitaus mehr Leben und wir zahlten einen hohen Preis, um heute hier zu stehen. »Im Augenblick ist es ruhig, ist das nur die Ruhe vor dem Sturm? Oder schleicht sich bereits in diesen Moment etwas unter die Bewohner um sie an Tag X eiskalt zu überraschen?« Zusätzlich wurde ein neues Rudel in den dichten Wäldern gesichtet, welches sogar eine Banshee im Schlepptau hatte. Und was zum Teufel verschlägt die berühmten Winchesterbrüder in unsere Stadt? Finde es selbst heraus und werde ein Teil dieser Geschichte!

Narek J. SantosNarek J. Santos
Delilah Jael SantosDelilah Jael Santos
Malachai ParkerMalachai Parker
RachmielRachmiel

Die fünf Kasperköppe; Narek, Delilah, Malachai & Ray kümmern sich darum, dass hier alles mit rechten Dingen vor sich geht. Zumindest meistens. Wenn du irgendein Anliegen hast, wende dich bitte an sie.

“Es ist nicht wichtig, wohin du im Leben gehst... was du machst... oder was du hast... Es kommt darauf an, wen du an deiner Seite hast. ➔





#1

Schlafzimmer

in Apartment über der Bar • B.J Azarov 20.03.2018 19:50
von B.J. Azarov | 34 Beiträge
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xxx



"every breath you take, every move you make...i'll be watching you"


A C H T U N G Dieser Charakter leidet unter einer schweren psychischen Störung und ist deswegen unberechenbar. Boris ist überaus leicht reizbar, sprunghaft und vorallem gewalttätig (besonders Frauen gegenüber). Wer nicht gefahr laufen möchte, dass der eigene Chara zu Schaden kommt, möge mir bitte vorher eine Nachricht zukommen lassen, denn im Gegensatz zum gruseligen Russen bin ich als PB sehr flauschig xD

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#2

RE: Schlafzimmer

in Apartment über der Bar • B.J Azarov 22.03.2018 01:13
von B.J. Azarov | 34 Beiträge
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Das Rasseln...das Rasseln hörte nicht auf. Metallisches Scharren, wie Fingernägel an Gefängnistüren...wie Fesseln an den Füßen.
Es dröhnte so in seinen Ohren, dass er das Gefühl hatte schreien zu müssen, um es übertönen zu können, doch kein Laut kam über die Lippen des Bärtigen, der seine Hände auf seine Ohren presste, doch wie sperrte man ein Geräusch aus, dass sich in die eigene Seele gebrannt hatte? Ein Erinnerungsvermögen besaß kein Gehör und es war unbarmherziger als jede Umwelteinwirkung. Jeder Muskel im Körper des Mannes war überspannt, er war geladen wie eine AN-94 und bereit alles nieder zu strecken, dass ihm nun ins Visier lief. Wer ihn hier mit so fürchterlichen Geräuschen belästigte? Ihn arme gequälte Seele? Nunja...er selbst.
"Hör auf damit!", hörte er Jemanden wie von Sinnen brüllen, bis er realisierte, dass diese Stimme ihm gehörte, die da langsam in den eigenen vier Wänden verhallte, in denen ihm einfach nicht warm werden wollte, egal wie viel Holz er im Kamin verpulverte. Er war selbst schuld an seiner Misäre, an den Klängen die ihn plagten, denn er selbst hatte die Kette hier herein gebracht...nur dass nicht er es war, der diesmal seine Freiheit eingebüßt hatte. Das schwere Metall hielt Jemanden hier fest, der es nicht verdient hatte hier zu ein - tief in seinem Inneren wusste B.J. das, doch er wollte diesen Funken an Vernunft, der ihm noch geblieben war, nicht anhören. Nein, Wut und ein verletztes Ego bestimmten momentan sein Handeln, ein unbändiger Zorn brodelte in ihm wie flüssiger Teer, mit dem er den Scheiterhaufen für seine persönliche Hexe anfachen wollte. Eine Sirene war sie, das ultimative Böse! Bezirzt hatte sie ihn mit ihrer Stimme...oh Gott wie er sie liebte.
Der Russe wechselte seine Gemütslage wie Andere das abendliche Fernsehprogramm und als er sich bei diesem Gedanken ertappte, fragte er sich einerseits wem dieser Gedanke gehörte und andererseits...ob man ihn eventuell wirklich fernsteuerte. War so etwas möglich?
In den letzten Monaten, seit seiner Freilassung, war es schlimmer geworden...viel schlimmer. Seine Paranoia trieb ihn immer tiefer in dunkle Gefilde einer eigenen Psyche und er fiel immer öfter aus der Zeit, verlor den Bezug zur Realität und hatte so massive Gedächtnislücken, dass ihm oft Tage fehlten. Was passierte nur mit ihm? Boris war ein Gefangener, immernoch, eingesperrt in seiner eigenen, verdrehten Wahrnehmung, die ihm Streiche spielte und ihn Dinge tun ließ, die er nicht tun wollte. Erst vor wenigen Tagen hatte er sich seine Frau zurückgeholt, doch war sie es wirklich? Wie hatte er sie eigentlich gefunden? Woran hatte er sie wiedererkannt? Nein, er würde sie niemals vergessen können, egal wie lange sie ihn in ein Loch warfen, dass keinen Ausweg bieten würde. Doch war es normal, dass man sein eigenes Weib entführen und anketten musste, um sie bei sich behalten zu können? Hätte er sie vielleicht einfach...fragen sollen mit ihm zu gehen? So wie er es damals getan hatte? Die Seelenspiegel mit der Farbe von dreckigem Abwaschwasser, wanderten zur Tür des Schlafzimmers, in welches die Kette sich gezogen hatte. Sie war es gewesen, sie hatte sich bewegt und dabei diese Geräusche erzeugt...es gefiel ihm besser wenn sie für ihn sang, doch seit Tagen folterte sie ihn mit Ignoranz. B.J. rieb es nur noch mehr auf, wenn sie ihn mit sich alleine ließ...wusste sie denn nicht was dann passierte? Er hatte sie nicht zurück geholt um nun wie ein Fremder von ihr behandelt zu werden! Noch ehe er es wirklich realisierte war der menschliche Muskelberg auch schon in Bewegung, doch er bremste sich im Türrahmen zum Schlafzimmer ein, als läge immernoch eine Glasscheibe zwischen ihnen, eine Wand, die er nicht passieren konnte, als wäre er immernoch in der Polareule und hätte keine 5 Quadratmeter Platz sich zu bewegen. Sein Blick durchbohrte die zierliche Frau regelrecht, die selbst die unwürdige Handhabung Seinerseits, in form einer schweren Eisenkette, mit Anmut trug. Das hatte Boris schon immer sehr an ihr bewundert. "Wieso machst du das?", kam es gewohnt rau und roh aus seiner breiten Brust gebrummt, während er das Holz des Türrahmens im Griff hatte, so fest, dass man fürchten mussste er würde ihn im nächsten Augenblick zerbersten lassen. "Wieso-", wollte der Straßenköterblonde erneut ansetzen etwas zu sagen, bevor er den Hals reckte und Kopf ein wenig in den Nacken streckte, was ein wenig so aussah, als würden ihm imaginäre Hände würgen und ihm das Sprechen verbieten, doch mit was für inneren Dämonen er tatsächlich gerade rang, konnte man nicht einmal erahnen. "Dachtest du wirklich, du könntest mich loswerden?...Das Loch, das tief genug ist mich zu verschlingen, muss erst gegraben werden, Weib...und ich schwöre dir, wenn du-", giftete der sibirische Eisklotz so zornig zwischen seinen Zähnen hervor, dass man meinen konnte, sie würden ihm im nächsten Moment gleich ausbrechen, bevor er endlich in den Raum hinein trat und diesmal, ja diesmal lag Nichts zwischen ihnen, dass sie von dem Berserker hätte fern halten können. "...Wenn du noch ein einziges Mal zur Schaufel greifst...wirst du dir wünschen niemals geboren worden zu sein".
Es war ein eigenartiges Gefühl einen so zarten menschlichen Hals in der Hand zu halten, man fühlte jeden Muskel...die Speiseröhre und Luftröhne...den Kehlkopf. Eigenartig. B.J. hatte kaum realisiert, dass er Valentina zu würgen begonnen hatte, dass er ihren zarten Leib mit nur einer Hand in die Matratze gedrückt hatte und wie ihr rasender Puls unter seiner Hand durch ihre Haut hämmerte, in der Hoffnung dass er aufhören würde ihr die Luftzufuhr ab zu schneiden. Erst viel später als es ihm selbst lieb war, war er wieder richtig bei Sinnen und nahm ihre abebbende Gegenwehr wahr, was ihn überfordert dazu anhielt sie los zu lassen. Eine Weile blieb sein Blick an seiner Handfläche hängen, wobei es nicht so wirkte als würde er das eben Geschehene wirklich als seine eigene Handlung wahrnehmen. Der Blick, der die gepeinigte Russin suchte war anders, ihm fehlte die Kälte und der Zorn, der ihr zuvor entgegen gesprüht hatte. "Valent- neinein...nein warte- warte es tut mir-", kam es mit erstaunlich flehendem Ton über die Lippen der laufenden Kampfmaschine, als er seine Knie beugte und sich am Fußende des Bettes hinkniete, damit er nicht mehr so bedrohlich über ihr aufragte, wie eine unheilvolle Gewitterwolke, doch der Griff seiner Hand nach einem ihrer zarten kleinen Füße ging ins Leere.

@Valentina Azarov



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Valentina Azarov liebt es!
Valentina Azarov knutscht es ab!
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#3

RE: Schlafzimmer

in Apartment über der Bar • B.J Azarov 22.03.2018 18:59
von Valentina Azarov | 28 Beiträge
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Eisenkraut? » negative.
Ernährung » Menschliche Nahrung
Playstatus » HP -> {B.J. Azarov} | NP -> {free}

Kühles Metall war unter den Fingerkuppen der zierlichen Russin zu spüren, als sie über die Eisenkette strich, die seit einigen Tagen ihr ständiger Begleiter war und verdeutlichte, dass sie den Status einer Gefangenen erhalten hatte. Es war nahezu nostalgisch, wie die Manschette ihren Fußknöchel umgab und sie davon abhielt, auch nur einen Schritt aus dieser Wohnung - wohl eher diesem Gefängnis - zu tätigen. Es erinnerte sie unweigerlich an ihre Jugend, an die Zeit, die sie im erbarmungslosen, sibirischen Kartell verbracht hatte. Eine Zeit, die sich als ihre zweite persönliche Hölle entpuppt hatte. Würde das hier die Dritte für die Brünette werden? Mit einem leisen Seufzen zog sie ihre nackten Beine an ihren Körper heran, welche sie mit ihren fast schon mageren Armen umschlang, und legte ihr Kinn auf ihren Knien ab, während abermals die Ereignisse der Nacht, in der ihr werter Ehemann ihr Leben erneut auf den Kopf gestellt hatte, wie ein Kurzfilm vor ihrem inneren Auge abliefen. Es war ihr so unfassbar surreal vorgekommen, als sie in ihrem Negligé und Morgenmantel für einen Moment in die kühle Nacht hinausgetreten war, um etwas frische Luft zu schnappen... und ihn dort in der Einfahrt gesehen hatte. Natürlich hatte sie zunächst gedacht, es wäre simple Einbildung, da sie sich insgeheim von tiefstem Herzen gewünscht hatte, Boris wenigstens einmal wiedersehen zu können. Doch die Tatsache, dass er keineswegs so aussah, wie er es vor zehn Jahren getan hatte und der weißglühende Zorn in seinen Augen verdammt real gewirkt hatte, war wie ein Weckruf für die junge Frau gewesen und hatte sie vor Angst förmlich erstarren lassen. Ja, Angst. Angst vor dem Mann, den sie all die Jahre geliebt hatte... oder wohl eher immer noch liebte. Selbst jetzt wollte ihr verfluchtes Herz ihn nicht loslassen. Selbst nachdem er Eric ermordet hatte. Selbst nachdem er sie hier wie eine Verurteilte eingesperrt hatte. Was wollte er damit erreichen? Rache? Genugtuung? Wollte er es ihr so sehr heimzahlen, dass sie ihn damals ins Gefängnis verfrachtet hatte? Natürlich war es verständlich... Aber war es notwendig gewesen, diese Schritte zu tätigen? Ihr Kiefer mahlte, während ihr Kopf versuchte, sich eine Lösung für dieses Problem zurechtzulegen. Denn sie hatte gewiss nicht vor, in diesem Apartment zu versauern. Soweit kam es noch.
Vor Schreck zuckte die zierliche Brünette zusammen, als ein Brüllen an ihr Ohr drang. Die Stimme war ihr nur allzu vertraut. Auch die Aggression, die deutlich herauszuhören war... und die drohte, längst vergrabene Erinnerungen wieder ans Tageslicht zu bringen. Nein, sie war nicht in jenem Haus oder gar in jenem eisigen Land, das damals ihr Tod hätte sein können. Doch die Umstände, in denen sie sich befand... Ihr Kopf verband unweigerlich die Ereignisse, sagte ihr, dass es genauso ablaufen und ihr Ende bedeuten würde, wenn sie tatenlos herumsaß. Schwere Schritte erklangen, wurden lauter, deutlicher, bis sie verstummten und Valentina ein vertrautes Brummen vernehmen konnte, das sie dazu veranlasste, den Kopf zu heben und ihm entgegen zu starren. Schweigend. Kein Wort drang über ihre Lippen und ihre Miene blieb starr, ehe sich ihre Augen Stück für Stück weiteten und sie ein wenig zurückwich, als ihr der plötzliche Wechsel in seinem Ton, in seiner Haltung und in seinen Augen nicht wirklich geheuer war. Doch Flüchten war ein Ding der Unmöglichkeit. Wohin? Und vor allem wie? Ihr Wille war zwar unbeugsam, aber damit konnte sie sicherlich keine schwere Eisenkette bewegen. Ihre Gedanken wurden jäh unterbrochen, als er näher und näher kam und seine große Hand sich ohne Vorwarnung um ihren schmalen Hals schloss. Einen Moment später fand sie sich unter ihm wieder, wobei sich ihre Hände nahezu von selbst um seinen Unterarm schlossen. Je stärker der Druck um ihren Hals und je mehr ihr die Luft zum Atmen geraubt wurde, desto mehr bohrten sich ihre Fingernägel in seine Haut. "B-Bo...ris...", versuchte sie von sich zu geben, wollte weitersprechen, doch es war ihr unmöglich. Oh Gott, würde er sie umbringen? Würde er es wirklich tun? Panik machte sich in ihr breit, ließ ihren Puls rasen, was er mit Sicherheit nur zu deutlich spüren konnte. Nein. Bitte nicht. Sie wollte ihn anschreien, ihn zur Vernunft bringen, irgendwas... Aber egal wie sehr sie sich wehrte, er war trotz allem der Stärkere. Ihre Sicht verschwamm allmählich, als Tränen sich in ihre Augen schlichen, und auch die Kraft verließ ihren zierlichen Körper. Warum? Warum tat er ihr das an? Womit hatte sie das Ganze verdient? Bevor ihre Hoffnung jedoch schwand, ließ er tatsächlich von ihr ab, woraufhin sie nicht lange abwartete und sich keuchend und nach Luft ringend ans Kopfende des Bettes flüchtete. Raus aus seiner Reichweite. Dabei konnte sie nicht verhindern, dass sie am ganzen Leib zitterte und ihm einen fassungslosen, verängstigten Blick zuwarf. "K-Komm mir nicht zu nahe!", kam es fast schon schluchzend über ihre bebenden Lippen. Der Anblick, den sie gerade bot, war wohl der eines Häufchen Elends. Vor allem da sich die Tränen aus ihren Augen lösten und ihre Wangen hinunterzulaufen begannen. Mit zitternden Fingern griff sie sich das naheliegende Kissen, hatte es schon erhoben, um ihn aus ihrer Verzweiflung heraus abzuwerfen, aber der flehende Ausdruck in seinen Augen und besonders seine Worte, die ihr beinahe das Herz zerrissen, ließen sie stocken. Verwirrt und verwundert über diesen Wechsel seines Gemütszustandes ließ sie das Kissen langsam sinken. Valentina ertappte sich dabei, den Gedanken zu hegen, zu ihm zurückzukrabbeln und ihm um den Hals zu fallen, ihn zu trösten... Jedoch hielt sie sich zurück. Wer wusste schon, ob er nicht einfach nur mit ihrem Verstand spielte und sie in Sicherheit wiegen wollte? "W-Warum, Boris? Warum tust du das? Warum konntest du nicht einfach mit mir reden? Ich verstehe es einfach nicht!", drang es schließlich im verzweifelten Ton über ihre Lippen, wobei ihre Stimme gegen Ende hin immer mehr an Volumen abnahm und ihre Hand zu ihrem Hals glitt, auf der er einen erkennbaren Abdruck hinterlassen hatte. "Hasst du mich so sehr?"

@B.J. Azarov




With open hearts, despite the stakes – We take a chance on our mistakes
A brand new day, we will embrace – An open wound that heals with grace
All the fears that we will face – In this time, and in this place
When you can say, and I can say

We loved with every step we take



Cora Hale behält es im Auge!
zuletzt bearbeitet 22.03.2018 20:03 | nach oben springen

#4

RE: Schlafzimmer

in Apartment über der Bar • B.J Azarov 23.03.2018 01:31
von B.J. Azarov | 34 Beiträge
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Wieso sagte sie nichts? Wieso verdammt nochmal war alles hier lauter als sie? Im wahrsten Sinne des Wortes, denn seit seiner Zeit in der Isolationshaft, hatte es angefangen, dass sich seine Wahrnehmung massiv zu verändern begonnen hatte. Einen gewissen Grad an Paranoia hatte Boris immer schon besessen, seitdem sie das Kartell verlassen hatten - zurecht - zumindest damals. Seine Vorsicht und Misstrauen allem und Jedem gegenüber, hatte ihnen schließlich mehr als nur einmal die Haut gerettet und was sich einmal derartig in das Verhaltensmuster eines Mannes wie B.J. eingebrannt hatte, dass ließ ihn auch nie wieder los. Valentina war die Einzige, die es stets vermocht hatte ihn zu beruhigen, seine Deckung herunter zu fahren und einmal zu entspannen, doch diese Zeiten waren sehr lange her. Seit 10 Jahren lief der sibirische Kampfhund auf Hochtouren und er kam von diesem Trip einfach nicht mehr herunter. Ihr Schweigen machte ihn krank, es machte ihn rasender als jeden Vorwurf den sie ihm hätte entgegen werfen können, denn ihre Stimme war das, wonach er sich seit einem Jahrzehnt am Meisten sehnte. Sie war es, die seine Liebe zu der Brünetten erst geweckt hatte, ganz abgesehen davon dass er sie als wunderschön ansah und auch immernoch tat, doch wie auch damals schon war er kein Mann der großen Wore, kein Poet..und das hatte sich auch ganz bestimmt im Gefängnis nicht gerade gebessert. Valentina reizte die Dunkelheit in ihm, wenn sie ihm ihr Licht vorenthielt...wieso konnte sie das nicht sehen? Sie lockte seine Dämonen, bis sie die Überhand ergriffen und was dann geschah, konnte die wesentlich jüngere Frau am eigenen Leib erfahren. Nie zuvor war Boris in all den Jahren handgreiflich zu ihr gewesen, er hatte sie immer gut behandelt, doch davon konnte man jetzt wohl kaum reden. Er hatte sich nicht mehr unter Kontrolle, absolut nicht und sie war tatsächlich nich die Einzige, die das zutiefst ängstigte. Seine grobe, raue Hand hatte sie so schnell in seinen Griff bekommen, dass man von maschineller Präzesion hätte sprechen können, es hätte wohl nicht mehr viel gefehlt und er hätte der zarten Russin den Kehlkopf zerquetscht, doch bevor er das Leben aus seiner Ehefrau herausgedrückt hatte, ließ er reflexartig von ihr ab. Ein Blackout - schon wieder. Neinein das durfte nicht schon wieder passieren! Der muskulöse Exgefangene wirkte vollkommen desoriertiert, als hätte er das Fernsehprogramm des Lebens gewechselt und wäre mitten in der Szene eingestiegen, an die er sich nicht erinnern konnte. Die Panik seiner eigenen Ehefrau war es, die ihn wieder ins Hier und Jetzt rief, die ihm erwies dass er es gewesen war, dass er der Grund für ihr Fliehen war und es versetzte ihm einen Stich in der Brust, als hätte sie ihn erdolcht. Es war kaum mehr Etwas von seiner Valentina da, von seiner stolzen, anmutigen Valentina... "Lauf nicht weg vor mir ich-....ich will dir nicht weh tun!", presste Boris so angestrengt ruhig hervor, dass sein Gesichtsausdruck nicht zerknirschter hätte sein können, denn selbst er in seinem wirren Zustand wusste, dass es dafür längst zu spät war. Erneut ließ er seinen Blick auf seine Hände fallen, während ihm seine schwieligen Finger immernoch blutverschmiert anmuteten, obwohl er sie sich bereits wund geschruppt hatte, unzählige Male. "Nichts davon war meine Absicht! Wieso verstehst du das nicht?", kam es derartig aufgelöst über seine Lippen, ehe er seine rauen Hände in seinem kurzen, gossenblonden Haar vergrub und seine Stirn in die Matratze drückte. Sie waren wohl Beide an einem Punkt angekommen, der einem absoluten Tiefpunkt wirklich zum Verwechseln ähnlich sah und das nach Allem was sie überstanden hatten? Es war eine traurige Billanz, doch noch während er versuchte seine Gedanken endlich einmal zum Schweigen zu bringen, drang die Stimme seiner Frau erneut an sein Gehör, wie warmer Honig...ja, sie war Balsam für seine Seele, doch ihre Worte vermochten es ihn zu schneiden wie tausend Klingen - auch wenn sie sich dessen nicht bewusst zu sein schien. Erneut hob er seinen Blick, bevor er seinen Oberkörper mehr aufrichtete und seine Faust auf die Matratze ihres neuen Ehebettes herniederfahren ließ. "Du hast mich verraten! Du warst das!...ich habe nicht mit dir geredet, weil ich dir nichts zu sagen hatte!", grollte er zornig zu der Brünetten empor, ehe er mit einem Satz auf Augenhöhe mit ihr saß. "Jedes Wort dass meinen Mund in diesem Moment...als ich dich sah, verlassen hätte...wäre ein Todesurteil gewesen", kam es mit drohend gesenkter Stimme von dem Bärtigen, während sein Blick so starr auf ihr lag, dass sie sich wahrscheinlich selbst im Angesicht eines Grizzlys wohler hätte fühlen können. Seine kräftige Brust hob und senkte sich in so harten Zügen, als wäre er gerade einen halben Marathon gelaufen, doch es war seine bloße, unkontrollierte Wut, die ihn schnaubend ließ wie einen wild gewordenen Stier. "Zehn Jahre, Valentina...Zehn Jahre hast du mir gestohlen und die...werde ich mir zurückholen, ob es dir gefällt oder nicht, du-". Boris hielt inne. Seine Kiefer schmerzten, sein Kopf drohte zu explodieren und sein gesamtes Muskelkonstrukt war so angespannt, dass seine FInger zu krampfen begannen. Seine Hände ballten sich automatisch zu Fäusten, als wäre es ein Wink dahin, dass er sie doch nutzen sollte, wenn er sie doch bereits parat hatte...seine Fäuste. Es war wie ein unterbewusstes Flüstern, das Wispern eines unverständlichen Stimmengewirrs an seinem Hinterkopf, gepaart mit einem leisen, hohen Pfeiffton, der ihn von Woche zu Woche mehr in den Wahnsinn trieb. Ein bebendes Ausatmen perlte durch seinen Bart, während er den Kopf erneut sinken ließ. Fahrig fuhr er mit seiner eigenen Hand über seinen breiten Nacken, während er sachte den Kopf schüttelte. "Alles was ich je wollte...war deine Liebe...sie ist das Einzige was sie fern hält...und du hast mich ihr zum Fraß vorgeworfen...hab ich dir nicht alles gegeben?", kam es so leise und unverständlich von dem Tätowierten, als würde er mit sich selbst sprechen, oder lediglich laut denken, bevor er den Blick wieder zu ihr richtete, während man das Muskelspiel seiner Wangen sehen konnte. "Geblutet hab' ich für dich, unzählige Male! Ich habe meine Familie verraten, ich hab' getötet um dich zu befreien und was ist der Dank dafür?!...oh nein...neinein, du willst nicht wissen wie es ist von mir gehasst zu werden", knurrte Boris zwischen seinen Zähnen hervor, ehe er mit einem Mal nach einem der zierlichen Knöchel Valentinas griff, die ihm diesmal nicht schnell genug ausweichen konnte. Mit einem gezielten Ruck zerrte er sie halb unter sich, bevor er seine freie Hand derartig neben ihrem Kopf in die Matratze drückte, dass es keiner Worte bedarf um auszudrücken, dass sie nun besser keine falsche Bewegung tätigen sollte. Immernoch schnaubte B.J., ehe er seine Hand von ihrem Knöchel löste und sie stattdessen an die Kehle seiner Frau legte, doch diesmal nicht um zu zu drücken, sondern um mit seinem Daumen über die Spuren seiner Tat zu streichen. "Nein...nein ich hasse dich nicht, Valentina...aber du gehörst mir...das tust du seither...und es wird immer so sein. Es gibt kein Leben für dich ohne mich...und kein Leben für mich ohne dich, das weißt du doch", murmelte Boris ungewohnt resigniert hervor, während er zwischen den Schenkeln der angeketteten Russin saß und seinen Blick über sie wandern ließ, als würde er ein Bild aus Jugendtagen betrachten, nostalgisch und in Erinnerungen schwelgend. "Du bist...immernoch genau so schön wie in dieser Nacht...vor 10 Jahren. Erinnerst du dich überhaupt daran, wie es war? In jener Nacht?", er lächelte, doch es hatte einen bitteren Ausdruck, "...wir haben miteinander geschlafen und du...du hast dich so an mich geklammert als würdest du ...als wüsstet du- ...ja, weil du es wusstest...dass sie kommen um mich zu holen...du hast es gewusst". Boris' Stimme hatte all ihre Schärfe verloren, es war einer der wenigen Momente in denen er etwas von den Emotionen eines Mannes durchblitzen ließ, der für seine Königin in den Tod gegangen wäre, doch das Schwert, dass sie erhoben hatte galt keinem Ritterschlag, sondern hatte ihn durchstoßen. Sie hatte eine Wunde an ihm hinterlassen, die wahrscheinlich nie heilen würde, eine Leere, die nicht zu füllen war. "Ich werde...nie wieder dort hin zurückgehen, Valentina...nie wieder...hörst du? ...ich kann nicht noch einmal an diesen Ort...und ich werde nicht zulassen dass du mich noch einmal verrätst, mein Herz. Nein...nein weißt du was ich tun werde?...Ich werde mir nehmen, was man mir zehn Jahre verwehrt hat...wo ich will...und wann ich will...und du, mein Schatz wirst es mir geben, sonst nehm' ich es mir mit Gewalt"

@Valentina Azarov



"every breath you take, every move you make...i'll be watching you"


A C H T U N G Dieser Charakter leidet unter einer schweren psychischen Störung und ist deswegen unberechenbar. Boris ist überaus leicht reizbar, sprunghaft und vorallem gewalttätig (besonders Frauen gegenüber). Wer nicht gefahr laufen möchte, dass der eigene Chara zu Schaden kommt, möge mir bitte vorher eine Nachricht zukommen lassen, denn im Gegensatz zum gruseligen Russen bin ich als PB sehr flauschig xD

Giorgia DiLaurentis behält es im Auge!
Valentina Azarov liebt es!
Valentina Azarov schwelgt in Erinnerungen!
zuletzt bearbeitet 23.03.2018 01:36 | nach oben springen

#5

RE: Schlafzimmer

in Apartment über der Bar • B.J Azarov 23.03.2018 17:41
von Valentina Azarov | 28 Beiträge
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Zehn Jahre. Zehn Jahre war es her, dass sie ihn das letzte Mal gesehen hatte, dass sie ihn das letzte Mal geliebt hatte. Zehn Jahre waren vergangen, in der sie jedes einzelne Szenario durchgegangen war, das ihr in den Sinn gekommen war, um ihn vor sich selbst zu bewahren, ihn zu retten... Zehn Jahre, in denen sie sich pausenlos gefragt hatte, was sie stattdessen hätte unternehmen können, um ihn zur Vernunft zu bringen. Aber egal wie oft sie sich Gedanken darüber gemacht hatte, am Ende war ihr stets schmerzlich bewusst geworden, dass es dafür längst zu spät gewesen war - dass sie die Chance auf ewig verschenkt hatte. Wie hatte sie nur so voreilig entscheiden können? War sie so voller Verzweiflung gewesen? Wenn sie ehrlich war, war sie das tatsächlich gewesen. Valentina besaß zwar Nerven aus Stahl, doch selbst jemand wie sie konnte beinahe den Verstand verlieren, wenn sie jede einzelne Nacht um das Leben der Person bangen musste, für die sie stets durch die Hölle gehen würde. Jene Person saß nun vor ihr wie ein gebrochener Mann, wirkte, als würde er nicht mehr wissen, was geschehen war, was er getan hatte... und seine Worte, die völlig aufgewühlt über seine Lippen drangen, bestätigten ihre Vermutung. Das war nicht mehr die furchterregende, sibirische Kampfmaschine, für die Gnade förmlich ein Fremdwort war. Nein, das hier war der Mann, den sie geheiratet... und eigenhändig ins Verderben gestürzt hatte. Und das hier war das Resultat. Gott, was hatte sie nur getan? Was hatte sie nur angerichtet? Obwohl sie ihm so vieles zu sagen hatte, so viel auf ihren Lippen lag, das ausgesprochen werden musste, drang kein Laut aus ihrer Kehle - vor allem da der Kloß in ihrem Hals es ihr eindeutig erschwerte. Ihr Blick senkte sich auf das Bettlaken und wanderte langsam zu ihrer rechten Hand, musterte niedergeschlagen ihren glänzenden Ehering, der immer noch - selbst nach all den Jahren - an Ort und Stelle saß. Genau da, wo er auch hingehörte. Was sollte sie nur tun? Was nur? Es war Ewigkeiten her, dass sie sich derart hilflos gefühlt hatte. Wie sie dieses Gefühl doch verabscheute! Die zierliche Brünette biss sich fest auf die Unterlippe und schloss für einen Moment ihre grünen Augen, in denen sich immer mehr Tränen zu bilden begannen und unaufhaltsam über ihre zarten Wangen liefen. Was ist nur aus uns geworden? Wenn man bedachte, dass sie die Hölle selbst immer und immer wieder aufs Neue gemeinsam durchgestanden hatten... Mit einem leisen Schluchzen gruben sich ihre Finger in den Stoff des Lakens, während ihre linke Hand vorsichtig über die Spuren strich, die er mit solcher Leichtigkeit auf ihrer Porzellanhaut hinterlassen hatte. Er hatte ihr noch nie Gewalt angetan. Kein einziges Mal. Nein, Boris hatte sie stets wie sein kostbarer Schatz behandelt, hatte sie beschützt und ihr ein Leben in Freiheit beschert... Er war nicht wie die zahlreichen Kartellmitglieder, die sich gnadenlos an ihr bedient und mit ihr gemacht hatten, wonach ihnen der Sinn gestanden hatte. Und doch... konnte sie gerade nicht verhindern, dass sich gewisse Erinnerungen mit der jetzigen Situation überlappten. Die Angst hatte sich längst gebildet, als er wieder in ihr Leben getreten war - jetzt hatte sie sich jedoch komplett festgefahren. Obwohl ihr Herz sich voller Schmerz zusammenzog und in ihr den Wunsch aufkeimen ließ, ihn in die Arme zu schließen, zwang ihr Verstand ihren Körper dazu, an Ort und Stelle zu bleiben und sich keinen Zentimeter vorwärts zu bewegen. Als seine Faust voller Wut auf ihre Worte auf die Matratze hinuntersauste, zuckte sie vor Schreck zusammen und warf ihm einen verängstigten Blick zu, während sie seinen unheilvollen Worten lauschte, die ihr einen kalten Schauer über den Rücken jagten... und sich anfühlten, wie tausend kleine Messerstiche, die sich in ihr zerfetztes Herz bohrten. Ihr Mund öffnete sich, wollte sich rechtfertigen, jedoch hielt sie inne, war einfach nicht dazu in der Lage, besonders als er in seiner unbändigen Rage mit seinen Vorwürfen fortfuhr. Die Art und Weise, wie er sie ansah... Mit einem Mal fühlte sie sich wie ein verschrecktes Reh, das von dem Raubtier in die Enge getrieben worden war und nur noch darauf wartete, wie eine Beute erlegt zu werden. Ein Vergleich, der gar nicht mal so weit hergeholt war. Ihre Augen wanderten unbewusst zu seinen Fäusten, die genauso angespannt waren wie der Rest seines Körpers derzeit wirkte. Als wäre er bereit seinem Zorn Luft zu machen... Wie eine tickende Zeitbombe. "Wirst du das Gleiche tun wie sie?", kam es flüsternd über ihre Lippen, wobei sie die Männer meinte, die wiederholt ihren Körper geschändet und ihr jegliche Sicherheit, jegliche Freiheit geraubt hatten. Schon allein bei dem Gedanken daran konnte man die tiefgreifende Angst in dem Grün ihrer Augen erkennen. "... Wirst du? ... Sag mir, dass ich mich irre... Ich-" Nein, Boris würde ihr doch nie so etwas antun... Nicht wahr? Nicht wahr?! Er würde sie nicht auf diese Weise leiden lassen... Sie wie ein Objekt für seine Gelüste und Aggressionen missbrauchen... Nein, so etwas gehörte nicht zu ihm. Ihre Hände gruben sich in ihr Haar, ehe sie sich leicht nach vorn zu krümmen begann und langsam mit dem Kopf schüttelte. Diese Gedanken sollten aufhören. Sie sollten endlich aufhören! "Wieso kannst du nicht still sein?", fragte sie leise und verzweifelt, meinte dabei allerdings nicht ihren reizenden Ehemann, sondern richtete diese Worte an ihren Kopf, an ihre eigenen Dämonen, die die letzten zehn Jahre immer lauter und lauter, immer heimtückischer, geworden waren. Kaum war Boris aus ihrem Leben verschwunden, hatte sie niemanden mehr besessen, der ihr den nötigen Halt und Schutz bot, den sie so dringend benötigt hatte. Seine verletzenden Worte trugen nicht gerade dazu bei, dass die Monster in ihrem Kopf sich dazu entschieden, die Klappe zu halten. Nein, die Schuldgefühle, die Angst, der Schmerz... Sie wurden alle nur noch stärker, nahmen sie ein und hielten sie fest in ihrem eisernen Griff, die ihr häufig die Luft zum Atmen raubte. Mit einem Mal spürte sie eine raue Hand, die sich unnachgiebig um ihren Knöchel schloss und ruckartig an ihm zerrte, woraufhin sie einen erschrockenen Schrei ausstieß und versuchte, sich von ihm loszureißen, ihm zu entkommen. Doch als seine Hand sich neben ihren Kopf in das Bett drückte und sie sich ein weiteres Mal unter ihm wiederfand, hielt sie still, wagte es nicht mal einen Mucks von sich zu geben - allein ihre Brust hob und senkte sich so panisch, wie ihr Puls gerade pochte. Es war zwecklos sich zu wehren. Das wusste sie. Das wusste sie nur zu gut. Und dennoch entwich ihr ein ängstliches Keuchen, als seine Hand erneut ihrer Kehle näher kam - allerdings würgte er sie nicht, fuhr nur die roten Markierungen nach, für die er und was auch immer in ihm tobte verantwortlich war, was ihren Körper zum Erschaudern brachte. Schweigend lauschte sie ihm, nahm die Worte und den Anblick in sich auf, den er ihr gerade bot, wobei sich ihre Augen Stück für Stück weiteten. Ob sie sich erinnern konnte? Was für eine Frage... "Ich habe sie nicht vergessen, Boris... Nicht einen einzigen Tag... Wie könnte ich auch?", antwortete sie mit zerknirschter Miene. Sie würde jene Nacht niemals vergessen. Dafür war sie viel zu sehr in ihr Gedächtnis eingebrannt. Jede einzelne Liebkosung, jeder einzelne kleine Liebesschwur... Immerhin war ihr bewusst gewesen, dass es womöglich das letzte Mal sein würde. Für immer. "B-Boris... Ich... Es tut... Ich wusste nicht, dass...", versuchte sie es, aber sie war nicht dazu fähig einen einzigen Satz herauszubringen, obwohl sie den Schmerz in seinem Blick nicht ertragen konnte. Vorsichtig, ganz langsam, hob sie ihre Hände, näherte sich seinem gepeinigten Gesicht und legte sie mit aller Behutsamkeit an seine Wangen, als fürchtete sie etwas falsch zu machen - und das tat sie auch. "Tu das nicht", bat sie ihn leise und strich mit ihren Daumen über seine stoppelige Haut. "Bitte, tu das nicht... Ich wollte nicht, dass... dass es so endet... Ich wollte es nicht, verdammt..." So sehr sie sich auch bemühte, ihre Stimme fest klingen zu lassen, vor diesem Mann war es ihr unmöglich, die Fassade einer starken Frau aufzusetzen. Langsam löste sie eine Hand von seiner Wange, nur um sie anschließend auf seine zu legen, die ihren schmalen Hals ohne jeglichen Druck umfasst hielt. "Ich dachte, ich würde dich nie wiedersehen", hauchte sie, wobei trotz allem, was in den letzten Tagen und vor allen Dingen heute vorgefallen war, ein Hauch von Sehnsucht in ihrer Stimme mitschwang. Manche mochten sie sicherlich für verrückt erklären, aber wenn man eine Person so intensiv geliebt hatte, dass man sich ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen konnte, war es wohl durchaus berechtigt, dass diese Gefühle wieder aufkeimten, oder? Auch wenn der Zwiespalt, in dem sie sich derzeit befand, sich dadurch nicht gerade verbesserte.

@B.J. Azarov - Gott, ich hoffe, der Post ist in Ordnung




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Giorgia DiLaurentis behält es im Auge!
zuletzt bearbeitet 23.03.2018 17:42 | nach oben springen

#6

RE: Schlafzimmer

in Apartment über der Bar • B.J Azarov 24.03.2018 02:46
von B.J. Azarov | 34 Beiträge
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Was war nur aus ihnen geworden? Ja...mit dieser Frage war die wesentlich jüngere Russin nicht alleine, denn auch wenn sein Verstand von Hass zersetzt und von einem Leben aus Folter und Drill korumpiert worden war, so war er nicht blind und schon gar nicht dumm. Boris sah sehr wohl was hier geschah und er sah auch wer es anrichtete, doch er konnte nicht aufhören, er konnte es nicht kontrollieren. Es war als wäre er ein Außenstehender, in den wenigen, lichten Momenten die er hatte, als würde er neben sich stehen und dabei zusehen müssen, wie Jemand - der so aussah wie er - alles in Trümmer legte, dass er berührte...nein, das war nicht er, es war ein Schatten des Mannes der er einst gewesen war. Boris Jaska Azarov war nicht immer so gewesen wie er sich nun der Welt zeigte, doch mit jedem Jahr in der Polareule, war ein Stückchen mehr dieses alten Ichs von ihm abgeschnitten worden, psychisch und auch physisch, denn wie sein gestählter Körper mittlerweile aussah, zeugte mehr als nur ein kaputter Geisteszustand von der Art wie man mit ihm umgegangen war.
Ein gewisses Geräusch zupfte erneut an seiner Aufmerksamkeit, an seiner Contenance, es war ihm sehr vertraut, doch es dauerte einen Moment, bis es zu dem muskulösen Russen durchgedrungen war. Es war ein Geräusch, bei dem er sich geschworen hatte es nie wieder hören zu müssen...doch Valentina weinte und es katapultierte ihn unabwendbar zurück zu dem Tag ihrer ersten Begegnung. Damals, als er sie das erte Mal gesehen hatte, hatte sie geweint und er hatte sich so fest vorgenommen das nie wieder sehen zu müssen. Er hatte bis dato nicht geglaubt ein Herz überhaupt zu besitzen, doch dieser Anblick hatte es ihm gebrochen. Nie wieder wollte er sie so sehen, doch nun war es nicht nur so weit, sondern er war auch noch der Grund dafür. B.J. reagierte sensibler auf die Empfindungen seiner Frau als man annehmen würde, er tat es wirklich, doch das stellte nur noch mehr seinen Geisteszustand in Frage. Um so mehr Angst sie vor ihm bekam, um so mehr er ihr weh tat, desto schlechter ging es ihm selbst also was zum Teufel machte er hier? War es eine kranke Art von Selbstgeiselung, die er hier auf Valentinas Kosten austrug? Wahrscheinlich, denn er selbst erreichte sich schon lange nicht mehr. Er ließ seiner Wut freien Lauf, seiner Wut auf sie, seiner Wut auf sich und vorallem seiner Wut auf ihre Beziehung, die ganz und gar nicht so verlaufen war, wie sie es geplant hatten. Wieso endete alles im Feuer was er berührte? War das der Preis für ihre Freiheit? Ein Meer aus Asche von Allem, was ihm einmal lieb und teuer gewesen war? Als er Valentinas Stimme erneut an sein Ohr dringen hörte, suchten die trüben, blauen Seelenspiegel die Ihren, doch sein Blick war beinahe entgeistert, bei der Anspielung die sie machte. "W-was?", kam es so perplex und undeutlich über seine Lippen, bevor ein schweres Schlucken durch seine Kehle ging, so trocken, als hätte er eine Rolle Sandpapier herunter gewürgt. "Das...das ist also was du von mir erwartest, hmn?...ist das so?", folgten seine Worte den Vorherigen in gehetzter Manier, "klasse- ganz klasse", murmelte der Schwerverbrecher wie im lauten Denken hinterher, bevor er sich fahrig über die Stirn rieb. "Du bist meine Frau, verdammt! Und nicht meine Hure!", bellte er der Brünetten harsch entgegen, da ihn das Thema unglaublich reizte, doch gleichsam bereitete es ihm Magenschmerzen. Er wollte doch nicht, dass sie sich vor ihm fürchtete oder sich gegen seine Berührungen streubte und dennoch tat sie es, weil er sich benahm wie ein Monster. Er wusste das, er wusste es verdammt nochmal doch es war alles was noch von ihm übrig war. "Bin ich-...bin ich dir nicht mehr gut genug, Valentina? Hmn? ...sieh mich an", zischte der sibirische Massenmörder, als sie die Finger in ihr Haar vergrub und genau so in ihre Gedankenwelt ab zu driften zu schien, wie es ihm seit Langem immer wieder passierte, doch es war etwas vollkommen Anderes, wenn man es bei seinem Gegenüber sah. "Sieh mich an, verflucht!". Ja, er schrie schon wieder, das schien die einzige Art zu sein, wie er wirklich zu ihr durchdringen konnte, oder vielleicht war es auch nur die einzige Möglichkeit, wie er den Lärm in seinem Kopf übertönen konnte. Nun riss dem ehemaligen Kartellmitglied endgültig der Geduldsfaden. Er war mit seinen Nerven am Ende und seiner Meinung nach war er in den letzten Tagen gnädig mit ihr. Nachdem er die zierliche Frau mit einem kräftigen Zug an ihrem Bein erneut unter sich gebracht hatte, kämpfte er schwer mit dem Drang Dinge zu tun, die er höchst wahrscheinlich schnell bereuen würde, was Valentina wohl nicht verborgen blieb. "Ich habe...lange genug gewartet...ich-...ich habe gewartet, dass du wieder zu mir zurück kommst...hier in dieser Wohnung aber...du bist immernoch so weit weg", murmelte Boris abwesend vor sich hin, während er die Porzellanhaut seiner Frau befühlte, weich und warm unter seinen rauen Fingern, doch sie bebte am ganzen Leib. Er konnte es ihr nicht verdenken, wenn er wirklich ehrlich zu sich war. Zehn Jahre waren eine lange Zeit, eine Zeit die einen Mann wirklich verändern konnte doch zehn Jahre Gefängnis...konnten einen vollkommen anderen Menschen aus einem machen und der einst ansehnliche, junge Russe war nun begraben unter Tätowierungen und Narben und langsam ergrauendem Haar. Bitter presste Boris seine Kiefer zusammen und ließ sein Haupt sinken, bevor ihn ein kraftloses Schnauben verließ. Erst die zarte Hand an seiner Wange, ließ ihn benommen blinzeln und ihre flehenden Worte brachten einen solch müden Ausdruck in seine Mimik, als hätten sie dieses Spiel schon tausende Male gespielt. Tatsächlich kannte er es, er kannte es sehr gut - wie es klang, wenn Jemand um seine Gnade ersuchte, doch gerade Valentina als seine Frau müsste doch wissen, dass es in seinem Leben keine Gnade gab. "Das hier...wird nicht einfacher für dich, wenn du dich mir wiedersetzt, das weißt du...es tut mir weh dich weinen zu sehen, aber wenn es dir hilft...dann kannst du weinen...und mich beschimpfen, wie du es früher immer getan hast...aber es wird mich nicht davon abhalten, dich mir zu Eigen zu machen, denn dafür bist du hier...du bist mein Eigentum", brummte Boris zu ihr hinab, während er immernoch vorsichtig über die Schwielen strich, die er an ihrer Kehle hinterlassen hatte, doch als er seine Hand zurück zog und an den Holster an seinem Gürtel legte, dückte er gezielt die kleine Lasche auf und zog sein Jagdmesser, dass er immer treu und zuverlässig an seinem Kreuz fühlte. "Weißt du...was ich jetzt gerne von dir hätte, mein Vögelchen?", perlte es leise über seine Lippen, als er die Spitze der Klinge über ihr Dekolleté wandern ließ, bevor er das Messer so in seiner Hand drehte, dass sie den Stoff zu zerschneiden begann, "...ich will, dass du für mich singst". Stück für Stück gab der Stoff ihres Oberteils der Krafteinwirkung nach und Stück für Stück viel das Kleidungsstück der Schneide zum Opfer. Valetina war nun endgültig in der Klemme, denn jede falsche Bewegung bedeutete einen Schnitt der nicht Stoff sondern Haut durchtrennen würde. Boris wusste, was er da tat, denn er ritzte ihre elfenbeinfarbene Haut nicht einmal, doch wenn sie ihm nicht vertraute oder in Panik geriet, würde ein zu tiefes Luftholen reichen um sich zu schneiden. Achtlos wischte er die durchtrennten Hälften ihres Kleidungsstückes zur Seite, bevor er die Klinge seines Messers unter das kleine Verbindungsstück des BH's an ihrer Brust setzte, direkt über dem Brustbein, wo er deutlich sehen konnte dass sie wohl aus Panik vor der Schneide in eine Art Schnappatmung verfiel, eine Panikreaktion, die ihr das Bewusstsein kosten würde, wenn sie sich nicht beruhigen würde. B.J. wog seinen Kopf in seiner eigenen, abartigen Ruhe in leichte Schräglage, bevor er sein Handgelenk gezielt drehte - und schon fiel ihm auch der BH zum Opfer, der regelrecht von ihr absprang, durch die Spannung um ihren zarten Brustkorb. Ihr Körper, ja er verstand wieso sie so begehrt wurde, denn er hatte es auch getan, schon immer. Ja, Boris war auch nur ein Mann, er war wie alle Männer, die eine schöne Frau sahen, mit der Ausnahme dass er Valentina nicht kaufen, sondern schon immer besitzen wollte. "Shhhh~ Beruhig' dich, mein Herz...ganz ruhig...ich tu dir nicht weh", kam es in einem gar sanften Flüsterton über seine Lippen, bevor er jedoch seine Klinge derartig nahe am Gesicht der Brünetten vorbei in die Matratze fahren ließ, dass wohl jegliche Angst um ihr Leben durchaus berechtigt war. Die Klinge steckte bis zum Anschlag in der weichen Unterlage unter ihren Körpern, doch - ja tatsächlich - er ließ davon ab. B.J. ließ sein geliebtes Messer einfach an Ort und Stelle neben ihrem Kopf in der Matzratze zurück. Valentina müsste nur zugreifen und ihre Zweisamkeit hier beenden, doch er wusste dass sie es nicht tun würde, als er sich über ihren blassen, filigranen Leib beugte. "Sing für mich, mein Engel...du schuldest mir...so unzählige Lieder, dass du wohl besser jetzt schon anfängst...mhn? Sing für mich, wie früher". Sein heißer Atem strich über die bleiche Haut der Russin unter ihm, bevor er einen beinahe sanften Kuss auf ihr Schlüsselbein setzte. Seine zweite Hand tauchte unter die zarte Frau, er hob ihr Gesäß ein wenig an, schob sie damit ein wenig auf seinen Schoß, um die Distanz zwischen ihren Körpern weiter zu verringern. Valentina wollte sich unter ihm winden, das konnte er fühlen, doch es tat seinem Vorhaben keinen Abbruch, während seine Lippen an ihrem zitternden Leib hinabwanderten. Boris mochte ein unglaublich grobschlächtiger Mann sein, der selbst eine Dampfwalze noch zärtlich aussehen ließ, doch eines hatte er selbst in seiner Zeit im Gefängnis nicht verlernt. Er war ein einfühlsamer und talentierter Liebhaber und er wusste ganz genau was Valentina gefiel. "Hat er das auch gemacht?...mhn? Wo hat er dich angefasst?...hier?", brummte der Russe in ihrer muttersprache gegen ihre kleinen, doch festen Brüste, bevor er eine der sensiblen Knospen mit seinen Lippen umschloss und an ihr zu saugen begann, bis sie er eine markante Rötung an ihr hinterließ, deren Anblick ihn wirklich verzückte. Ja, er sprach ganz deutlich auf ihren...kürzlich tragischerweise verblichenen Partner an, der nicht von sich behaupten konnte, dass er mit einem glimpflichen Sprung aus dem Schlafzimmerfenster davon gekommen war. Gott hatte ihm dieser Körper gefehlt, doch trotz der Tatsache, dass seine eigene Erregung beinahe seine Hose sprengte, nahm er sich alle Zeit der Welt, alle Zeit die er wollte und er war nicht grob zu ihr, das war er hierbei nie gewesen, auch jetzt nicht. Er gab Valentinas Körper die Zeit sich wieder an ihn zu erinnern und bei Gott das würde sie, dessen war er sich sicher. Boris' Hände mochten rau sein, doch er wusste immer etwas mit ihnen an zu fangen, schon immer war er ein Mann der Tat gewesen, anstatt Jener vieler, großer Worte. Deswegen ließ er seine Hand über ihre Pobacke ihren bebenden Schenkel emporwandern, wobei seine Fingerkuppen an dessen Innenseite entlangstrichen. Seine kurzen Fingernägel scharrten sachte über ihre Haut, nicht fest genug um ihr weh zu tun, doch präsent genug um eine leichte Röte an ihr zu hinterlassen, bevor er seine Händfläche über die Oberseite ihres Schenkels wandern ließ, bis seine Finger unter das letzte bisschen Stoff wanderten, dass sie noch am Körper besaß. Es war wirklich nicht viel, was er ihr gelassen hatte - bis jetzt - denn wo Negligee und BH bereits seinem entschlossenen Vorhaben weichen mussten, was auch das Höschen nicht dazu in der Lage ihm sonderlich viel entgegen zu setzen. Noch spielte er mit Valentina, wartete auf ihre Reaktionen, ließ sie zu, anstatt sie sich einfach gewaltsam zu nehmen, denn das war der Aspekt an ihrer trauten Zweisamkeit, den er bis heute vor der Tür ließ, sobald er in einem Raum mit seiner Frau war. In Boris' Augen gehörte sie ihm, doch sie war nicht seine Hure und Jeder, der es wagen würde das gleich zu setzen, der würde sein blaues Wunder erleben.

@Valentina Azarov



"every breath you take, every move you make...i'll be watching you"


A C H T U N G Dieser Charakter leidet unter einer schweren psychischen Störung und ist deswegen unberechenbar. Boris ist überaus leicht reizbar, sprunghaft und vorallem gewalttätig (besonders Frauen gegenüber). Wer nicht gefahr laufen möchte, dass der eigene Chara zu Schaden kommt, möge mir bitte vorher eine Nachricht zukommen lassen, denn im Gegensatz zum gruseligen Russen bin ich als PB sehr flauschig xD

Valentina Azarov liebt es!
Valentina Azarov hat ein böses Kopfkino
Valentina Azarov knutscht es ab!
zuletzt bearbeitet 24.03.2018 03:16 | nach oben springen

#7

RE: Schlafzimmer

in Apartment über der Bar • B.J Azarov 24.03.2018 16:15
von Valentina Azarov | 28 Beiträge
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Vor langer, langer Zeit, als sie nichts weiter als eine unbedeutende Hure gewesen war, hätte sie niemals gedacht, dass sie das achtzehnte Lebensjahr überhaupt überleben würde. Damals, als man sie wie einen Vogel, einen geschundenen Vogel, in einen Käfig gesperrt und nur herausgelassen hatte, um als Spielobjekt für die schmutzigsten Fantasien zu dienen. Von Tag zu Tag war die Hoffnung, die Sonne wiederzusehen, Stück für Stück gestorben, während sie ihr Herz hinter einer eisernen Mauer verschlossen hatte. Unerreichbar für jeden - jeden außer Boris. Bis zu jenem Tag war sie stets auf sich alleine gestellt gewesen, hatte nie auch nur ein einziges Mal daran gedacht, sich jemanden anzuvertrauen - besonders einem Mann, der dem Kartell angehört hatte. Doch jener Mann hatte nach und nach die Mauer um ihr Herz eingerissen und sich dort ohne weiteres eingenistet, um die dort herrschende Leere zu füllen. Er hatte so vieles möglich gemacht, das für das Mädchen aus den sibirischen Slums unerreichbar gewesen war. Sie war glücklich gewesen, so unbeschreiblich glücklich... Aber sie hätte wissen müssen, dass ihr auch dieses Glück nicht gegönnt werden würde. Auch wenn... es damals nur durch ihre Hand passiert war. Seither waren die Dämonen präsenter geworden, rissen sie konstant aus ihrem Schlaf, raubten ihr Stück für Stück ihren sowieso schon angeknacksten Verstand und verwandelten sich in spottende Stimmen. Diese Stimmen, die sich fest in ihrem Bewusstsein verankert hatten, wurden nun zunehmend lauter, verhöhnten sie, lachten sie aus, was dafür sorgte, dass ihre zarten Finger sich fester in ihr Haar zu krallen begannen und sie für einen kurzen Augenblick ihre Augen schloss - die Realität, in der sie sich befand, komplett ausblendete. Erst das aufgebrachte Brüllen ihres Ehemannes riss sie aus ihren selbstzerstörerischen Gedanken, die jedoch nicht so schnell verstummen würden, und brachte sie dazu, ihre grünen Augen auf ihn zu richten, ehe sie von einem Moment auf den anderen seiner Gnade schutzlos ausgeliefert war. Ob er nicht mehr genug für sie war? Was sollte sie darauf antworten? Wie sollte sie darauf reagieren? Im Moment... wusste sie nicht mehr, was richtig und was falsch war, wusste einfach nicht mehr, was sie tun sollte. Ihr kam es so vor, als wäre es nicht einmal mehr von Belang. Egal was sie tat... Die Lage, in der sie sich derzeit befand, war aussichtslos. Das erkannte sie daran, dass nicht mal ihr leises Flehen den sibirischen Bluthund umstimmen konnte. Was hatte sie auch erwartet? Gnade? Dieses Wort gehörte schon lange nicht mehr in sein Vokabular und das sollte sie, die Frau, die sich auf eine Ehe mit ihm eingelassen hatte, wohl am besten wissen. "Ist... das so...", kam es resigniert über ihre vollen Lippen, während ihre Hände nahezu kraftlos von ihm abließen und auf der Matratze zu liegen kamen. Eine hämische Stimme flüsterte ihr derweil zu, dass sie sich das Ganze selbst zuzuschreiben hatte. Sie hatte ihn verraten. Sie hatte ihn ins Verderben gestürzt, dafür gesorgt, dass er in jenes Gefängnis verfrachtet wurde, das so viele, unzählige Spuren an ihm hinterlassen hatte. Ja, das war alles ihre Schuld, ihre allein. Die zierliche Russin öffnete ihre Lippen, wollte zum Sprechen ansetzen, ihm sagen, wie Leid es ihr doch tat, wie sehr sie ihre damalige Entscheidung bereute, aber der Anblick der glänzenden Klinge seiner treuen Waffe ließ sie augenblicklich innehalten und brachte sie nahezu automatisch zum Wimmern. Vor ihrem inneren Auge tauchte im selben Moment eine Erinnerung auf, die sich unweigerlich mit der Realität überlappte, sie zurück in das eiskalte Land, zurück in ihre Vergangenheit und zurück zu den Männern beförderte, die es genossen hatten, sie auf jegliche Art und Weise zu quälen und sichtbare Narben an ihrer einst makellosen Haut zu hinterlassen. "N-Nein... H-Halt...", wimmerte die junge Frau voller Angst, machte sich auf den Schmerz gefasst, kaum dass die Spitze der Klinge ihre Porzellanhaut berührte - allerdings blieb er aus. Dennoch konnte Valentina nicht verhindern, dass ihre Atmung sich nicht mehr kontrollieren ließ und ihre Finger sich geradezu krampfhaft in das Bettlaken unter ihrem Körper krallten. Hilflos. Sie war vollkommen hilflos. Die heißen Tränen, die sich in ihren Augen bildeten, flossen unaufhaltsam ihre Schläfen hinab und benetzten die weiche Matratze, als nun auch der BH der scharfen Klinge zum Opfer fiel. Seine sanft gesprochenen Worte verfehlten leider ihre Wirkung, da seine nachfolgende Tat die Panik in ihr bloß schürte, weshalb ihre zitternde Hand zu ihrem geschundenen Hals wanderte und sie verzweifelt versuchte, wieder zur Ruhe zu kommen. Dabei fiel ihr Blick unweigerlich auf die Waffe, die nicht weit von ihrem Kopf tief im Möbelstück steckte - in Reichweite. Sie konnte sich damit wehren, ihn niederstrecken... Ja, sogar die Flucht ergreifen. Doch sie tat es nicht. Sie würde es auch nie tun. Wie konnte sie ihm auch weh tun? Insgeheim wusste sie, dass er ihr keineswegs schaden wollte. Hätte er den Drang verspürt, hätte er es längst mit voller Schadenfreude getan - so wie es so viele vor ihm getan hatten, wie man den Narben, die ihren blassen Körper zierten, ansehen konnte. Als seine Bitte an ihre Ohren drang, schwelgte sie für einen Augenblick in Erinnerungen, dachte an die friedliche Zeit zurück, in der sie einfach dagesessen hatte mit seinem Kopf auf ihrem Schoß und ihre melodische Stimme von den Wänden gehallt war, dazu in der Lage gewesen war, ihn zu beruhigen. Wie sehr sie sich diese Zeiten doch zurück wünschte. Sein heißer Atem, der ihre empfindliche Haut streifte, brachte sie unweigerlich zum Erschaudern und dieser Kuss... Gott, dieser eine fast schon zärtliche Kuss... Ein verzweifeltes Schluchzen entwich ihrer Kehle, ehe sich ihre Atmung bis zu einem gewissen Grad beruhigte, sodass sie nicht mehr am Rande der Bewusstlosigkeit stand, und die aufkeimenden Gefühle es ihr erschwerten, ihre wirren, quälenden Gedanken zu ordnen. Als er ihren Körper anhob, nur um die Distanz zwischen ihnen zu verringern, konnte sie nur zu deutlich die erhabene Beule in seiner Hose spüren, die den festen Stoff fast zu sprengen schien und in ihr etwas auslöste, das sie all die Jahre nicht mehr gespürt hatte und lang vergessen gewesen war. Diese Empfindungen waren schon fast zu viel für die zarte Frau, was sie dazu veranlasste, sich unter ihm zu winden, allerdings war es zwecklos, da es für die Russin längst kein Entkommen mehr gab. Bis auf das Höschen entblößt und ihrem Mann ausgeliefert beobachtete sie, wie seine rauen Lippen über ihre blasse Haut glitten und... eine Spur aus glühendem Feuer hinterließen, sie ganz langsam um den Verstand brachten. Es war ihr ein Rätsel. In einem Moment jagte er ihr eine Heidenangst ein und im nächsten Moment... ließ er ihren Leib nicht mehr vor Angst, sondern vor wachsendem Verlangen erzittern. Wenn man jedoch bedachte, wie sehr sie ihn die letzten Jahre vermisst, wie sehr dieser Mann ihre Gedanken die letzten Jahre bestimmt hatte, war es im Grunde keine Überraschung. Ob sie wohl wahnsinnig geworden war? Vermutlich. Worte in einer nur allzu vertrauten Sprache drangen an ihr Ohr, erinnerten sie für kurze Zeit an die Person, die zwar versucht hatte, sich in ihr Herz zu schleichen, es aber kein einziges Mal vollbracht hatte... und erst vor kurzem ein jähes Ende gefunden hatte. Die Antwort, die ihr auf den Lippen lag, ging jedoch in einem Keuchen unter gefolgt von einem langgezogenen, gar lustvollen Stöhnen, als seine Lippen ihre empfindliche Knospe zu bearbeiten begannen und die kleine Flamme des Verlangens endgültig entfachten. Sie fragte sich, ob sie sich das hier überhaupt erlauben durfte, ob es richtig war, ob sie gerade keinen gravierenden Fehler machte. Die Zweifel und Ängste häuften sich von Sekunde zu Sekunde, woraufhin sie nicht anders konnte und ihre Finger hilfesuchend in seinem dichten Haar vergrub. Die Art und Weise, wie er sie gerade berührte, wie vorsichtig und zärtlich er gerade mit ihr umging, anstatt sie rücksichtslos zu nehmen, sorgte dafür, dass ihr Herz sich schmerzhaft zusammenzog. "Boris", kam es flüsternd und ja, auch sehnsüchtig, über ihre bebenden Lippen, während sich ein weiteres Schluchzen anbahnte. "Boris", wiederholte sie verzweifelt, als würde sie versuchen, sich einzig und allein auf ihn zu konzentrieren, auf seine Berührungen, die das Feuer in ihrem Inneren entfachten, auf seine Stimme, nach der sie sich so lange gesehnt hatte, auf seinen Körper, der über ihren ragte... Gänsehaut begann mit jeder noch so kleinen Berührung ihren Körper zu überziehen, der zunehmend auf ihn reagierte, ohne dass sie großartig etwas dagegen tun konnte. Aber wollte sie das auch? Sie wusste es nicht. Ihr Verstand war derzeit nicht zu gebrauchen... Seine Finger schürten weiterhin die unkontrollierbare Hitze, die er ausgelöst hatte, wobei sie spüren konnte, wie der Stoff ihres letzten Kleidungsstücks zunehmend mit Feuchtigkeit benetzt wurde, als würde ihre Mitte geradezu nach Aufmerksamkeit schreien, die nicht lange auf sich warten ließ. Ein ersticktes Keuchen entkam ihren Mund, während ihr Körper sich wie von selbst seinen Liebkosungen entgegen reckte. Allerdings wollten ihre Dämonen ihr auch jetzt in diesem Moment keine Ruhe lassen. "... Lass sie verstummen", schluchzte sie leise, wandte sich dabei an ihren Mann, der als Einziger dazu in der Lage war, ihr in diesem Punkt zur Seite zu stehen, und bedachte ihn mit einem flehenden Ausdruck in ihren Augen. "Bitte, lass diese Stimmen verstummen... Diese Gedanken... Diese verdammten Erinnerungen... Ich will nicht mehr denken... Ich kann nicht mehr... Ich halte es nicht mehr aus, Boris... Es ist zu viel!" Die sonst so starke Frau, die sogar der Brutalität Sibiriens trotz allem getrotzt hatte, war allmählich am Ende mit den Nerven. Ja, sie, Valentina Azarov gab sich langsam geschlagen. Aber konnte man es ihr verdenken? Zehn Jahre hatte sie den Kampf mit ihren eigenen Dämonen ausgefochten und jetzt, wo die Person, die sie sich nicht aus dem Kopf hatte streichen können, wieder aufgetaucht war und ihr Leben einfach so über den Haufen geworfen hatte, war es wohl kein Wunder, dass ihre Nerven blank lagen. War ein Moment der Stille zu viel verlangt? Ihre zarten Finger wanderten von seinem Haarschopf hinunter zu seinen breiten Schultern, an die sie sich förmlich klammerte wie eine Ertrinkende... wie in jener Nacht, während sie ihm einen Blick zuwarf, in dem man nicht nur die Verzweiflung, die in ihr herrschte, erkennen konnte, sondern auch die Sehnsucht und... ja, auch die Liebe, die sie immer noch für ihn empfand - etwas, das sich wohl niemals ändern würde. "... Bitte." Für kurze Zeit wollte sie einfach vergessen. Für kurze Zeit wollte sie ihn einfach nur spüren. Mehr nicht.

@B.J. Azarov




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#8

RE: Schlafzimmer

in Apartment über der Bar • B.J Azarov 25.03.2018 03:30
von B.J. Azarov | 34 Beiträge
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Wesen » Sonstiges
Eisenkraut? nein
Ernährung » Menschliche Nahrung
Playstatus HP-> Valentina

Hielt sie ihn wahrhaftig immer noch dazu an auf zu hören? Ja, Valentina war wahrhaftig eine sture Frau, die ihm wohl bis zum Ende ihrer Tage die Stirn bieten würde, egal in welch auswegloser Lage sie sich befand. Auch das war eine Eigenschaft, die er immer sehr an ihr bewundert hatte, sie war wie eine Rose aus Stahl...filigran in ihrer Erscheinung, doch wenn er ehrlich war, dann glaubte er sie sei härter als er, härter im Nehmen und wesentlich stärker als sie glaubte. Boris schätzte seine Frau, für viele ihrer Eigenschaften, die sie mit den Jahren adaptiert hatte wie eine undurchdringliche Rüstung, doch er kannte sie zu gut als dass ihre Schilde ihn hätten aussperren können. Er war das Krebsgeschwür in ihrem Leben, die Krankheit die ihr Körper als sein Eigen ansah und deswegen würde es niemals eine Heilung für sie geben. Boris wusste wie es war, wenn man der Realität entfliehen wollte, wie es war, wenn man dachte im freien Fall zu sein - dieses Leiden teilten sie und deswegen war er auch der Einzige, der ihr nun den Halt geben konnte den sie brauchte...oder er ließ sich weiter mit ihr fallen, bis sie zusammen den harten Boden der Realität erreichen würden und Beide daran zerschellen würden, in tausende Einzelteile, die Niemand je wieder zusammen zu setzen vermochte. Ja, diese Vorstellung gefiel ihm besser als alles Andere. Wenn er untergehen würde, dann nicht kampflos und vorallem nicht ohne Valentina egoistisch mit in seinen Abgrund zu reißen. Er wusste, dass sie das Messer nicht ergreifen würde, vielleicht nicht aus Angst vor dem was passieren würde, wenn sie ihn nicht umbrachte, oder aber auch deswegen, weil sie sich in ihrem tiefsten Sein bewusst wurde, dass sie gar nicht ohne ihn sein wollte. Es spielte keine Rolle, das 'wieso', es war nicht von Bedeutung, denn für diesen Augenblick existierten nur sie Beide und die Welt um sie herum war vollkommen egal. Es tat dem Russen gut bei ihr zu sein, auch wenn sie seine Wut ins Unermessliche zu treiben vermochte, so war das hier - sie Beide und ihr Zusammensein, sehr vertraut für ihn. Es war ein Spiel dass er kannte, etwas, dass er konnte und etwas, dessen Erinnerungen ihn in eine ganz eigene Ruhe versetzten. Es war beinahe so, als lägen sie im Auge des Sturms, den sie Beide kreisen ließen. Er riss alles um sie herum nieder und richtete alles zugrunde, aber hier in diesem Bett...war alles was er brauchte, alles was er wollte und es brachte ihm einen lang ersehnten Frieden. Valentina hatte es schon immer vermocht mit seinen Engeln zu tanzen und allein der Klang ihres Namens brachte seine Dämonen zum Schweigen...das war der Grund wieso er sie liebte und der Grund dafür, wieso er sie niemals gehen lassen würde. Die Wärme ihrer Haut, ihr Duft, alles an ihr, jeden Eindruck sog er in sich auf wie ein Schwamm, während er ihre Porzellanhaut liebkoste. Er überzog ihren zierlichen Körper mit seinen Küssen, er ließ es sich nicht nehmen seine Male an ihr zu hinterlassen, nein, sie gehörte ihm und er würde dafür sorgen dass auf jeder Faser ihres Leibs sein Name geschrieben stand, noch ehe diese Nacht vorbei sein würde. Die Art wie die Brünette seinen Namen sagte, es war wie die schönste Melodie, die diese Erde zu bieten hatte und Boris war sich sicher, dass selbst Engel in ihren hohen Chören vor Neid erblassen würden. Ein bebendes Schnauben fegte über ihre Brust hinweg, als ihm ein wohliger Schauer über das breite Kreuz wanderte. Ihre Hände in seinem kurzen, festen Haar zu spüren, ließ sich seinen massigen Körper nur ein wenig mehr gegen ihre zierliche Mitte drängen, wodurch er sie einige Zentimeter vor sich her schob. Sein Schnauben gipfelte in einem kehligen Grollen, einem animalischen Laut, der sein unbändiges Verlangen nach ihr zum Ausdruck brachte. Es war solch eine bittersüße Qual sich selbst eingesperrt zu halten, während Valentina unter seinen Berührungen geradezu zerfloss, doch er zögerte es heraus und das war auch gut so. Immernoch erfühlte er jeden Zentimeter ihres Körpers, er war ihm so vertraut und doch war es beinahe so als wolle er kontrollieren, ob sie immernoch seine Valentina war, ob dieser Fremde, dieser Kerl ihm etwas genommen hatte, doch nein,...nein, sie war immernoch makellos in seinen Augen. So löste er seine Lippen von ihrem Körper und ließ den Blick seiner blauen Iriden den Ihren kreuzen, bei ihrer Bitte - bei dem Flehen, dass er diesmal nicht ignorierte. Immernoch schwieg der sibirische Bluthund, doch das bedeutete nicht, dass ihre Worte nicht zu ihm durchdrangen, nein, er hörte sie ganz genau und er verstand klar jede Silbe, die ihr über die vollen Lippen perlte. Er reizte es wirklich aus, das musste er zugeben, doch es gefiel ihm einfach zu gut sie so zu sehen. Zehn verfluchte Jahre hatte er nicht mehr von ihrem Körper gekostet, zehn verdammte Jahre hatte er sie nicht berühren dürfen. Zehn Jahre war es her, dass er seinen Daumen über ihre empfindliche Perle hatte Streichen kreisen, bis ihre Erregung sie nach der Erlösung betteln ließ und selbst jetzt - wo es so unglaublich real war, fürchtete der Höllenhund, dass es nur ein Traum sein könnte doch...nein, er hatte seit Jahren nicht geträumt. Bald schon wurde ihm auch das Letzte ihrer Kleidungsstücke zu lästig, es war im Weg und so machte er auch mit Diesem kurzen Prozess. Er fädelte seinen Zeigefinger so unter den Stoff ihres Höschens, dass die Hitze seiner Hand gezielt eingesetzt, ausreichte, um den Stoff zu zersetzen. Er achtete selbst in seiner eigenen, übermannenden Erregung darauf, sie nicht zu verbrennen. Sein schwerer werdender Atem durchzog wie das Grollen einer Bestie den Raum, bevor er bei ihrer erneuten Bitte den Kopf für einen Moment sinken ließ. Verdammt nun war es aber genug, es reichte ihm, er war geduldig gewesen - zur Genüge! Mit einem Mal richtete sich der Sibirische auf und riss sich derartig das Hemd vom gestählten Leib, dass es beinahe alle Knöpfe einbüßte, die allesamt davonsprangen wie weiße kleine Steinchen, die man übers Wasser flitschen ließ. Achtlos pfefferte der muskulöse Mann das Kleidungsstück zur Seite, auch wenn er wusste, dass er damit im einfallenden Licht das gesamte Ausmaß seiner physischen Zerstörung preis gab. Er war immernoch überaus gut gebaut, doch seine Haut war ein Mosaik aus Narben und verblasster Tinte. Mit jedem Schnauben zogen sich seine stählernen Bauchmuskeln zusammen, als er sich endlich fahrig aus seinem Stoffgefängnis befreite. Mit einem leisen aber markanten Geräusch, öffnete sich der Zipp seiner Hose, die er haltlos ein wenig an sich herab zwang, was ihm endlich die Freiheit gab, nach der er sich gesehnt hatte. All die Momente, all die Liebkosungen für die er sich zuvor so gefasst Zeit genommen hatte, waren nun vorbei. Sie wollte dass er ihr die Dämonen austrieb? Das konnte sie haben. Erneut verlagerte Boris seine Haltung und schob sich ihr einmal mehr entgegen, nur dass er seine steinharte Männlichkeit dabei unweigerlich in ihre Enge drängte, was ihm ein unterdrücktes, doch bebendes Aufstöhnen entlockte, dunkel und rau, wie alles an ihm. Die Hitze ihres Körpers, die ihn zu umschließen begann, raubte ihm für einen Augenblick vollkommen den Atem, er drohte entgültig die Kontrolle über sein Verlangen zu verlieren, doch spielte das jetzt noch eine Rolle? Bevor er Valentina noch weiter über das Bett jagte und ihre Schulter in sein eigenes Messer treiben würde, griff er erneut unter ihren zierlichen Leib und hob sie einfach aus der Matratze. Fest schlossen sich seine muskelbepackten Arme um die zarte Russin, die nun endgültig auf seine gesamte Länge rutschte, was dazu führte, dass er sich vollkommen in ihr versenkte. Der Bärtige legte erst seinen Kopf in seinen stämmigen Nacken, ehe er eine seiner groben Hände an ihren festen Hintern wandern ließ um sie so nah bei sich zu halten, dass sie auch ja keinen Zentimeter Distanz zwischen ihnen schaffen konnte. Wenn es je einen Himmel gegeben hatte...dann war er genau hier, zwischen den Schenkeln der Frau, die er mehr liebte als sein Leben. Boris suchte erneut ihren Blick, bevor er nach ihren wohlgeformten Lippen haschte und sie in einen verlangenden Kuss verwickelte, der von ihrer beider lustverhangener Stimmen dominiert wurde. Er selbst war es jedoch auch, der sich diese süßen Lippen kurz darauf verwehrte, als seine freie Hand in ihr haselnussbraunes, seidiges Haar tauchte und mit einem bestimmten, gut abgestimmten Kraftaufwand nun ihren Kopf in ihren Nacken zwang, als wolle er, dass Valentina ihre Kehle für ihn entblößte, während er anfing in kräftigen, doch rhythmischen Bewegungen in sie zu stoßen. Boris wollte dass sie ihn dabei ansah, er wollte sehen was sie fühlte, wenn er ihre Enge spaltete, immer und immer wieder, er war so versessen auf diesen Anblick als wolle er dass er sich so in sein Gedächtnis brannte, dass er es niemals wieder vergessen würde, selbst wenn man ihn erneut einsperren würde und diesmal vielleicht für immer.

@Valentina Azarov



"every breath you take, every move you make...i'll be watching you"


A C H T U N G Dieser Charakter leidet unter einer schweren psychischen Störung und ist deswegen unberechenbar. Boris ist überaus leicht reizbar, sprunghaft und vorallem gewalttätig (besonders Frauen gegenüber). Wer nicht gefahr laufen möchte, dass der eigene Chara zu Schaden kommt, möge mir bitte vorher eine Nachricht zukommen lassen, denn im Gegensatz zum gruseligen Russen bin ich als PB sehr flauschig xD

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#9

RE: Schlafzimmer

in Apartment über der Bar • B.J Azarov 25.03.2018 21:34
von Valentina Azarov | 28 Beiträge
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Wenn Valentina an ihre Vergangenheit zurückdachte, war es ein wahres Wunder, dass sie unter der grausamen Tortur nicht zerbrochen war, wie so viele Mädchen vor ihr, die sich schlussendlich das Leben genommen hatten, um eine andere Form der Erlösung, der Freiheit, zu schaffen. Ohne Boris... Ja, ohne ihren sibirischen Bluthund wäre sie wohl genauso geendet wie diese zarten Pflanzen, die die Blüte ihrer Jahre nicht einmal ansatzweise erreicht hatten. Sie mochte eine wahrhaftige Überlebenskünstlerin sein, die selbst die erbarmungslose Kälte Sibiriens Tag für Tag überstanden hatte. Doch so stark, dass sie der Brutalität des sibirischen Kartells hätte trotzen können ohne jegliche Hilfe? Nein, nicht einen einzigen Moment hatte sie es für möglich gehalten. Schon nach dem ersten Tag in dieser Hölle, in der man ihr Stück für Stück den Lebenswillen geraubt hatte. Wie ein einsamer Vogel, dem man jede Feder einzeln herausriss und ihm so die Fähigkeit zum Fliegen nahm, ihm das verwehrte, wozu er in erster Linie geschaffen war. Doch diese Erinnerungen rückten immer weiter in die Ferne, je mehr die nur allzu vertrauten Lippen ihren blassen Körper streiften und ihr Laute entlockten, die das Ausmaß ihrer Sehnsucht preisgaben, welche sie die letzten zehn Jahre gequält hatte. Immer und wieder. Nicht ein Mann, nicht einmal Eric, wäre in der Lage gewesen, dieses Loch zu füllen oder gar diesen Schmerz zu lindern, das sie allein sich wohl zuzuschreiben hatte. Das unbändige Feuer, das in diesem Augenblick in ihr wütete und sie förmlich von innen zu verbrennen schien, konnte nur eine einzige Person auf dieser Erde bändigen - und diese Person gab ihr gerade genau das, was sie so dringend benötigt hatte. Trotz der zehn Jahre, in denen sie getrennt gewesen waren und beide gleichermaßen darunter gelitten hatten, hatte besonders ihr Körper nicht vergessen, zu wem er gehörte und reckte sich jeder Liebkosung entgegen, erbebte bei jeder noch so kleinen Berührung. Oh, wie empfindlich sie doch auf ihn reagierte. Als wäre sie für ihn geschaffen, als wäre jede einzelne Faser ihres Körpers auf ihn - und auf ihn allein - abgestimmt. Fahrig wanderten ihre zarten Finger weiter durch sein dichtes Haar, besonders als sie merkte, was diese simple Berührung in dem Hünen auslöste, ehe das animalische Grollen, das von seinem eigenen Verlangen zeugte, sie selbst zum Erschaudern brachte. Valentina konnte sich kaum vorstellen, wie viel Anstrengung er aufbringen musste, um sich zu zügeln und sich nicht einfach zu nehmen, was er wollte. Seine Männlichkeit, die sie durch den festen Stoff nur allzu deutlich spüren konnte, als er sich ein weiteres Stück an ihre empfindsame Mitte drängte, sie ein weiteres Stück um den Verstand brachte, ließ es sie nur erahnen, während die zierliche Brünette zu Wachs in seinen Händen wurde und ihren Empfindungen erlag, die nur er in ihr auslösen könnte. Doch ihr Kopf, in dem die quälenden Gedanken zunehmend lauter wurden, ließ sie nicht in Ruhe, machte es ihr unmöglich, diese lang ersehnte Zweisamkeit zwischen dem einst glücklichen Ehepaar zu genießen. Es sollte aufhören. Es sollte verdammt nochmal aufhören! Aber alleine war sie nicht in der Lage, die Dämonen der Vergangenheit zum Schweigen zu bringen. Nein, wäre sie dazu in der Lage, hätte sie sich so einiges an Leid gespart, so einige schlaflose Nächte und Panikattacken, die ihren Körper fast jede Nacht geschüttelt hatten. Nein, dazu war nur der Mann fähig, dessen Blick sie nach ihrem verzweifelten Flehen mit ihren grünen Augen auffing und der ihr kurz darauf einen leisen lustvollen Laut entlockte, sie dazu brachte, sich seinen Fingern entgegenzustrecken und sie stumm nach Erlösung betteln zu lassen. Ehe sie sich versah, hatte er ihr auch schon das letzte Kleidungsstück geraubt, sodass er komplett freie Sicht auf ihren bleichen Körper hatte, der im Vergleich zu seinem unglaublich zerbrechlich wirkte. Valentina war kurz davor, ihn erneut anzuflehen, ihn endlich dazu zu bringen, ihrem Wunsch nachzukommen, doch das war nicht notwendig, als sie beobachtete, wie energisch er sich von seinem Oberteil befreite und sie somit die sichtbaren Spuren der Vergangenheit auf seiner markanten Haut erkennen konnte - alte sowie auch neue Narben. Schon allein der Anblick weckte in ihr das Bedürfnis, jede einzelne Narbe mit ihren Lippen zu berühren, als würde sie ihm damit etwas Trost spenden können, etwas von dem Schmerz nehmen können, dem man ihm immer und immer wieder zugefügt hatte. Dieses Vorhaben würde aber wohl leider warten müssen. Denn kaum hatte er sich seiner Hose entledigt, konnte sie deutlich wahrnehmen, wie sich ihr Puls vor zunehmender Aufregung erhöhte. Je näher er ihr kam, desto mehr fühlte sich ihr Herz an, als würde es ihr jeden Moment aus der Brust springen - bis ein atemloses Keuchen über ihre Lippen perlte, als sein hartes Glied sie langsam und stetig auszufüllen begann und die junge Frau haltsuchend nach seinen Schultern griff, in denen sich unweigerlich ihre Fingernägel bohrten. Die Erregung und Hitze, die durch ihren Körper strömten, sie vollständig einnahmen, benebelten ihren Verstand, sorgten dafür, dass die Dämonen leiser wurden und allmählich in Schweigen verfielen. "B-Boris...", kam es mit einem leisen Keuchen über ihre vollen Lippen, ehe seine muskulösen Armen ihren erhitzten Körper anhoben und die Russin für einen Augenblick vergaß zu atmen, als sie ihn bis zum Anschlag aufgenommen hatte und ihre inneren Muskeln ihn eng umschlossen hielten, als würde ihre Mitte ihn für sich beanspruchen und ihn nie wieder gehen lassen wollen. Benommen von dem intensiven Gefühl legten sich ihre Arme wie von selbst um die breiten Schultern des Sibiriers, wobei sie ihren Oberkörper zeitgleich an seinen presste und ihre rechte Hand erneut in seinem dichten Haar vergrub, durch das sie in ihrer Trunkenheit mit all der Zärtlichkeit, die sie gerade aufbringen konnte, strich. Wie hätte sie das hier nur aufgeben können? Der innere Frieden und die Stille, die endlich in ihr einkehrten, war unbeschreiblich. Überwältigt von ihren Empfindungen löste sich eine einsame Träne aus ihrem Auge, bevor sie sich seinen rauen Lippen hingab, den leidenschaftlichen Kuss mit einem wohligen Seufzen erwiderte und nicht genug davon bekommen konnte. Jedoch verwehrte er ihr dieses Hochgefühl kurz darauf schon wieder, was ihr unweigerlich einen leisen Laut des Protests entlockte, besonders da er sie in ihrer Bewegungsfreiheit einschränkte, indem er ihren Kopf mit einem bestimmenden Griff an Ort und Stelle hielt. Aber dann... zerfloss sie förmlich in seinen Armen, stöhnte ungehalten auf, während sie ihn immer und immer wieder in sich aufnahm und sich dabei in seinen blauen Iriden verlor, die sie selbst im Schlaf zu verfolgen schienen. "... Hör bloß nicht auf", brachte sie zwischen ihren erregten Lauten hervor, glitt mit den Fingerspitzen ihrer rechten Hand hauchzart über seine Wange und schloss für einen Augenblick ihre grünen Augen. Wenn das ein Traum sein sollte, dann wollte sie nicht mehr aufwachen. Ihr war es in jenem Moment egal, was heute geschehen war, was die letzten Tage geschehen war. Viel zu sehr hatte sie sich gewünscht, auf diese Weise in seinen Armen gehalten zu werden und für einen Augenblick alles zu vergessen. Jetzt gab es nur sie. Keine Dämonen. Keine Vorwürfe. Keine Schmerzen. Nichts dergleichen. Nur ein Ehepaar, das wieder zueinander gefunden hatte. Mit bebenden Schenkeln umschlang sie seine Hüfte, um ihm so nahe zu sein, wie sie nur konnte. Mit jedem Stoß, den er vollführte, spürte sie, wie sie ihrem Höhepunkt immer näher kam, wie ihre inneren Muskeln sich immer fester um seine Männlichkeit schlossen. Ihre Hände wanderten derweil in seinen Nacken und klammerten sich förmlich an ihn. Wie in jener Nacht prägte sich jedes Detail ein - von seiner Wärme, dem Gefühl seiner Muskeln unter ihren Fingerspitzen bis hin zu den lustvollen Lauten, die aus seiner Kehle drangen. Als wäre es das letzte Mal, das sie diese traute Zweisamkeit erleben würde. Wer konnte schon wissen, was die Zukunft von nun an für sie bereithalten würde?

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zuletzt bearbeitet 26.03.2018 00:35 | nach oben springen

#10

RE: Schlafzimmer

in Apartment über der Bar • B.J Azarov 02.04.2018 23:29
von B.J. Azarov | 34 Beiträge
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Boris war vollkommen fokusiert auf das, was er hier tat und zum ersten Mal seit gut 10 Jahren, herrschte gähnende Stille in seinem Kopf, keine fremden Gedanken, keine fremden Geräusche oder Stimmen, nur der Moment war existent. Das Rauschen in seinen Ohren wurde von den süßen Lauten der zarten Frau in seinem Griff stetig, wenn auch schleichend verdrängt, doch um so lauter sie unter ihm wurde, desto klarer war der Russe im Hier und Jetzt verankert. Schnell hatte er begriffen, dass Valentina sein einziger sicherer Hafen war, das einzige Licht, die einzige Erlösung, die diese Welt ihm noch zu bieten hatte. Würde die Welt morgen unter gehen, es war ihm in diesem Moment so unfassbar gleichgültig, als er sich endlich von seinen lästigen Hüllen befreit hatte. Obwohl sein Körper regelrecht glühte in der Hitze des Gefechts, hatte er immer noch das Gefühl zu frieren, bis er...Valentina endlich richtig erreicht hatte. Nichts auf diesem Planeten vermochte es die Kälte aus zu sperren, die eisigen Griffe des sibirischen Winters fern zu halten, außer der Segen einer schönen Frau auf dem Schoß. Als die zierliche Russin seine harte Männlichkeit in sich aufnahm, fühlte er ihre Hitze auf seinen gesamten Körper übergreifen, wie ein Laufffeuer entfachte sie eine Leidenschaft, die so viele Jahre unter unendlichen Schichten von Eis erstorben zu sein schien, doch mit jedem Austausch eines Kusses, mit jeder Bewegung, brach das Eis auf und zeigte langsam den Mann der unter all diesem Zorn, Frust und Bitterkeit steckte, den Mann der er eigentlich war. Sein Körper arbeitete wie eine Maschine, jeder Muskel in seinem stählernen Leib war wie eine Bogensehne gespannt, doch so hart sein Umgang mit Valentina auch zu sein schien, leidenschaftlich war er ebenso. Als er den Griff in ihrem Haar gefestigt hatte um eine bessere Sicht auf sie zu haben, hätte er sich für einen Moment beinahe in ihren glasigen, grünen Seelenspiegel verloren, die immer von Sommer sangen, egal ob Kälte und Winter sie zu trüben versuchten. Er konnte sich kaum von diesem Anblick los eisen, er wollte jede noch so kleine Regung in ihrem lustverhangenen Gesicht einfangen, während er sich immer wieder in ihrer hitzigen Mitte versenkte, doch bald ertrug er die Distanz zwischen ihnen selbst nicht mehr. Der eiserne Griff in ihrem Haselnusshaar wurde mit einem bebenden Schnauben gelöst, bevor er sie dazu nutze in die Matratze hinter ihr zu greifen und sich ihr dabei so entgegen zu lehnen, dass sie erneut in eine liegende Position kamen. Nichts von dem was er tat erinnert noch an die grobe Handhabung, die er der Russin zuvor hatte zukommen lassen, nein er bettete sie sanft, doch war es mit seiner Aktion damit nicht getan. Er war süchtig nach ihrer Nähe, nach ihrer Enge, doch die eingeschränkte Bewegungsfreiheit machte den geladenen Sibirier beinahe wahnsinnig - er brauchte Platz! Für einen Moment zog er sein hartes Glied aus ihr zurück, welches in der kühlen Luft sachte zuckte, als wolle es sich gegen seine Entscheidung den Himmel verlassen zu müssen sträuben, doch es dauerte nicht lange bis offensichtlich wurde, was das ehemalige Kartellmitglied vor hatte. Mit ein paar geübten griffen hatte er Valentine vor sich auf ihren flachen Bauch gerollt, bevor seine rauen Hände bestimmt in ihre weiblichen Hüften griffen und ihr Gesäß damit so weit anhoben, dass sie in eine beinahe knieende Position bugsiert wurde. Für einen Moment grollte ein animalischer Laut mit einem weiteren Schnauben durch seinen Vollbart, als er die sinnliche Röte zwischen ihren Schenkeln erneut für sich beanspruchte und erneut in sie eindrang. Mit diesem Wechsel war nichts seiner Lust verflogen, es war eher so, dass er durch den Positionswechsel mehr Bewegungsfreiheit hatte und Diese nutzte er voll aus. Seine Stöße wurden wesentlich intensiver, während sich seine raue, dunkle Stimme mit der Ihren mischte und eine eigene Symphonie der Lust schrieb. Unbarmherzig trieb er die Russin in kräftigen Stößen vor sich her, als gäbe es kein Morgen und er konnte sich nicht mehr daran erinnern wann sich jemals etwas in seinem Leben so unglaublich gut angefühlt hatte, als sie. Jeder Tropfen Schweiß der sich auf seiner Haut hätte ob der Anstrenung bilden können, verdampfte sofort durch die ansteigende Hitze seines Körpers, der sich mit dem zierlichen Leib Valentinas so perfekt im Einklang bewegte, dass es fraglich war ob sie überhaupt Jemals getrennt gewesen waren. Er konnte fühlen wie sie bei dem Tempo mit dem er sie mit jedem Mal ausfüllte dem Höhepunkt näher kam, wie sie sich um seinen Schaft verengte und ihr gesamter Unterleib unter Spannung stand, doch er war noch nicht gewillt seinem eigenen Wunsch nach Erlösung nach zu geben. Er hatte viel zu lange darauf gewartet wieder das mit seiner Frau tun zu können, worin sie Beide so unglaublich gut waren, was das Einzige zu sein schien dass sie wahrlich konnten - nämlich einander zu beglücken. Valentina machte ihn wahnsinnig, mit der Art wie ihre Stimme klang, wie sie seinen Namen stöhnte, es trieb ihn beinahe in den Irrsinn und auch wenn er sie am Liebsten bis zum letzten Atemzug, bis in die Unendlichkeit durch gevögelt hätte, so stieß auch er langsam an seine Grenzen. Boris grobe Hände lösten sich von den Hüften seiner Frau, bevor er seine Hände zu Fäusten ballte und sie zu den Seiten der zierlichen Russin in die Matratze unter ihr drückte. Es war keine besonders elegante Pose, es mutete eher an wie ein Rüde der seine Hündin nahm, doch das kümmerte B.J. nicht. Heiß perlte ihr sein Atem über die zierliche Schulter, als er seine Hüften zu den letzten, intensiven Stößen bewegte, die ihm endlich den so lang ersehnten Höhepunkt brachten. Ein raues Stöhnen entkam dem groben Russen, der sich bis zum Anschlag in die bebende Enge seiner Frau drängte, die ihn regelrecht einzukerkern begann, während er sich in ihr ergoss. Der solang ausgesparte Orgasmus übermannte ihne einen Moment, ließ ihn beinahe Sterne sehen, bevor er eine seiner Hände aus der Matratze löste und seinen Arm um die Taille der zarten Russin schlang, damit sie unter ihm nicht wegsackte und er vorzeitig aus ihr glitt. Immernoch hob und senkte sich sein breiter Brustkorb heftig, ließ ihn schnauben wie einen Hengst nach einer erfolgreichen Deckung, während er sich von den Empfindungen der Erlösung berieseln ließ. "Es spielt...keine Rolle wie lange man uns von einander trennt...ich liebe dich und nichts auf der Welt kann dich mir wegnehmen, ...Valentina~", brummte die raue Stimme des Bärtigen zu seiner Frau hinab, in ihrer beider Muttersprache, bevor er seinen haltenden Griff um sie langsam löste und ihr erlaubte in die Matratze zu sinken, ihm zu entgleiten, bevor er sich einfach erschöpft schnaubend neben sie fallen ließ und das wohltuende Ziehen in seinen Lenden genoss, während er immernoch so erregt war, dass seine pulsierende Männlichkeit auf Halbmast stand. Gott war das notwendig gewesen.

@Valentina Azarov



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#11

RE: Schlafzimmer

in Apartment über der Bar • B.J Azarov 08.04.2018 02:47
von Valentina Azarov | 28 Beiträge
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Flammen. Ihr gesamter Körper stand in Flammen - in den Flammen der Leidenschaft, die sie seit zehn Jahren, zehn verdammten Jahren ohne ihn, nicht mehr zu spüren bekommen hatte. Wie hatte sie das nur ausgehalten? Wie hatte sie das nur überlebt? Damals... Ja, damals in Sibirien... Damals war er der einzige Rettungsanker in dieser tristen Welt gewesen, der einzige Lichtblick, der ihre Psyche am Leben erhalten hatte, besonders ihren Überlebenswillen. Er war in der Lage gewesen, die Kälte zu vertreiben, die ihr Herz umschlossen hatte, die sie vollkommen umgeben hatte. Nie hätte sie gedacht, dass es im Bereich des Möglichen war, doch Boris hatte schon vieles bewerkstelligt, das sie nie für möglich gehalten hatte. Er war nicht umsonst eine gefürchtete Legende, dessen Nennung schon einen Schauer über die Rücken vieler jagte. Die Lider der zierlichen Russin schlossen sich, woraufhin sie die rhythmischen Stöße ihres Ehemannes noch intensiver spüren konnte und das Gefühl förmlich in ihr Gedächtnis einbrannte. Die leisen, lustvollen Laute, die stetig über ihre vollen Lippen drangen, nahmen an Volumen zu, machten deutlich, wie sehr sie das gebraucht hatte - wie sehr sie ihn gebraucht hatte. "Boris... Oh, Boris...", kam es leise und erregt aus ihrem Mund, ehe sie ihre Augen öffnete, um dem Mann, der ihr diese Lust erst bescherte, in die blauen Augen zu sehen. Im nächsten Moment spürte sie jedoch, wie der unnachgiebige Griff in ihrem langen Haar sich langsam löste, und beobachtete, wie er sie langsam, fast schon vorsichtig auf der weichen Unterlage ablegte. Es erinnerte sie wieder an den Mann, der er damals gewesen war, der nie auch nur daran gedacht hatte, ihr ein Haar zu krümmen... und der mit Sicherheit noch in ihm steckte. Als sein stählernes Glied aus ihrer Enge glitt, entwich ihr unweigerlich ein leises Wimmern und ein darauffolgender Protestlaut, während ihre Mitte vor Verlangen pochte und förmlich danach schrie, erneut von ihm ausgefüllt zu werden und ihren Körper mit seinen Stößen dem Höhepunkt entgegenzutreiben. Plötzlich fand sie sich auf dem Bauch wieder, blinzelte ein wenig benommen, bevor seine großen Hände sich ihre Hüften schnappten und sie in Position brachten. Das war der Augenblick, in dem sie begriff, was er vorhatte, und einen leisen Schrei ausstieß, als er erneut in sie eindrang, sie erneut vollkommen in Besitz nahm und ihr die Luft zum Atmen raubte. Keuchend stützte sie sich auf ihren Unterarmen ab, stöhnte ungehalten und gab sich seiner unbarmherzigen Leidenschaft hin - mit Leib und Seele. Es dauerte gewiss nicht lange, bis er die junge Brünette an ihre Grenzen trieb, ihre inneren Muskeln dazu brachte, sich immer mehr um sein Glied zusammenzuziehen. Ihre Finger krallten sich derweil haltsuchend ins Bettlaken und ihr Herz fühlte sich an, als würde es ihr gleich aus dem Brustkorb springen, wie man an ihrem pochenden Puls erkennen konnte. Valentina spürte, wie seine rauen Hände von ihren Hüften abließen, ehe sein riesiger Körper sich über sie beugte und ihr anschließend den Rest gab, sie über die Klippe brachte und die Russin vor Erlösung seinen Namen schrie. Immer und immer wieder wiederholte sie seinen Namen wie ein Mantra, während ihre inneren Muskeln sich beinahe krampfhaft um seine Männlichkeit zusammenzogen, ihn so fest umklammerten, als würden sie ihn nie wieder loslassen wollen und ihr gesamter Körper erbebte. Hätte ihr Ehemann nicht seinen Arm um ihre Taille geschlungen, wäre sie längst vor Erschöpfung zusammengesackt, ohne weiterhin diese Intimität, diese letzten Wellen der Glückseligkeit mit ihm gemeinsam zu teilen. Und dann... ja, dann sagte er Worte in ihrer fast schon vergessenen Muttersprache, die ihr Herz flattern ließen und ihr zeitgleich die Tränen in die Augen trieben, ehe sein Arm sich löste und ihr Körper schlaff in die weiche Unterlage sank. Obwohl es vollkommen berechtigt wäre, ihn zu hassen. Obwohl sie ihn eigentlich fürchten sollte, konnte sie es nicht lassen. Nein, sie konnte es einfach nicht. Noch ehe sie einen weiteren Gedanken fasste, nutzte sie ihre übrigen Kräfte dazu, an seine Seite zu rutschen und sich auf einen Unterarm stützend über sein Gesicht zu beugen. Die Russin verwendete ihre andere Hand, um sie auf seine stoppelige Wange zu legen, mit dem Daumen zärtlich darüber zu streichen, bevor sie hinauf zu seinem Haar fuhr und es mit ihren schmalen Fingern liebevoll zerzauste. Ein zaghaftes, vorsichtiges Lächeln legte sich auf ihre Lippen, wobei sich ein paar Tränen aus ihren Augenwinkeln lösten und auf seine Wangen hinabtropften. Langsam beugte sie sich zu ihm und hauchte ihm einen sanften Kuss auf seine rauen Lippen, ehe sie ihre Stirn an seine lehnte und in seine blauen Augen blickte, die sie so, so schrecklich vermisst hatte. "Ich... Ich liebe dich auch... Ich habe nie aufgehört, dich zu lieben, Boris... Nicht einen einzigen Tag... Sonst hätte ich diesen Ring längst abgelegt...", gestand sie dem Sibirier mit zunehmend brüchiger Stimme, biss sich im Anschluss fest auf die Unterlippe und barg ihr Gesicht einen Moment später an seiner Brust. Es gab so vieles, das sie ihm sagen wollte. So vieles, für das sie sich entschuldigen wollte. Aber sie wusste, dass er ihr ihre Taten wohl niemals verzeihen würde. Und dieser Gedanke brach ihr geschundenes Herz immer wieder aufs Neue. Haltsuchend schlang sie einen Arm um seinen breiten Oberkörper und schmiegte sich an ihn, brauchte im Augenblick einfach seine Nähe, um ihren Verstand zu wahren und nicht durchzudrehen. Immerhin war er ihr Anker... Ihr Retter in der Not. Verdammt, hatte er ihr gefehlt.

@B.J. Azarov




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zuletzt bearbeitet 08.04.2018 03:37 | nach oben springen

#12

RE: Schlafzimmer

in Apartment über der Bar • B.J Azarov 08.04.2018 12:24
von B.J. Azarov | 34 Beiträge
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Sie sollte ihn hassen, ja das sollte sie wirklich, denn wahrscheinlich war es das Einzige, was ihr irgendwann das Leben retten würde, wenn die Zeit gekommen war. Dennoch, wer sie so sah, wie sehr sie einander brauchten, würden niemals davon ausgehen, dass von diesem Mann eine Bedrohung für diese Frau ausging, doch der Schein trog gewaltig. Sie hatten sich Beide von einander genommen, was sie dringend gebraucht hatten und dass es wirklich dringend gewesen war, war kaum zu übersehen. Boris' Muskelkonstrukt stand immernoch unter Spannung nach ihrer erfolgreichen Wiedervereinigung, doch sein Gemütszustand schien sich zumindest wesentlich gebessert zu haben. Sein kräftiger Brustkorb hob und senkte sich immernoch wie der eines ausgelasteten Rennpferdes, während er Valentina beobachtete, wie sie gegen ihre eigene Erschöpfung ankämpfte. Das zarte Beben in ihren Schenkeln gefiel ihm immer am Besten, wenn man ihn fragen würde...er würde es als eines der attraktivsten Dinge nennen, die sie tat, doch tatsächlich gab es kaum Etwas an ihr dass ihn nicht zu erregen vermochte und deswegen hatte er sie sich ja auch ausgesucht. Als hätte er damals schon geahnt was auf sie zukommen würde...als hätte er damals schon gewusst was mit ihm passieren würde...und dass eine Menge, große Menge Liebe nötig wäre um Jemanden so zu hassen wie sie ihn hasste. Er hegte keinen Groll gegen ihre Gefühlsschwankungen, denn er teilte sie genau wie dieses Bett mit ihr, in dem sie ihre nackten Körper zur Ruhe legen würden. Als sich Valentina so mühselig zu ihm robbte, wanderte der Blick seiner blassblauen Seelenspiegel wieder in ihre grünen Seen, bevor seine Wimpernkränze müde niederschlugen, um den sanften Kuss zu erwidern, den sie tauschten. Ein trockenes Schlucken ging darauf durch seine Kehle, während er ihren Worten lauschte und die zarte Berührung ihrer Hand genoss, der er sich sogar ein wenig entgegen bewegte. "Der Tag an dem du diesen Ring ablegst, wird dein Letzter sein, mein Engel...nur der Tod kann uns trennen, das weißt du doch", brummte es in friedlich sanftem Tonfall aus seiner gestählten Brust, während er ihr sachte das Haar aus dem filigranen Gesichtchen strich und sie an sich schmiegen ließ, an seine Brust, wo sie seinen kräftigen Herzschlag würde hören können. 'Sie lügt...sie lügt immer', drang es in leisem Flüsterton von hinten an sein Ohr, weswegen seine Augen sich starr gerade aus richtete. 'Du bist so dumm, sie wird dich verraten, schon wieder! - 'Töte sie, bevor es zu spät ist!, wisperten die Häscher im Schatten, die Dunkelheit selbst, die sich systematisch enger um sie zusammenzog und den Herzschlag des Höllenhundes in die Höhe trieb. Benommen blinzelte er in das fahle Licht des Schlafzimmers, während ihm die Sicht immer wieder verschwamm und das betäubende Quietschen in seiner Wahrnehmung langsam wieder zunahm, dass er seit der groben Handhabung im Gefängnis nicht mehr los wurde. "Nein...nein das werde ich nicht tun", kam es in gewohnt ruhiger Manier über seine trockenen Lippen, doch dass er alles Andere als ruhig war, würde die Brünette in seinen Armen am Meisten spüren. Die Schatten tanzten um ihr Bett, um ihren sicheren Hafen, während Boris sich dazu zwingen musste, angestrengt zwingen musste seine Augen davor zu verschließen. Ein bebendes Ausschnauben perlte über den seidigen Haarschopf seiner Frau, als er einfach einen seiner kräftigen Arme um sie schlang und sich mit ihr zusammen zur anderen Seite rollte. Er nahm sie dabei einfach mit, wie ein Plüschtier, um sie vor 'ihnen' ab zu schirmen natürlich, sollten sie sich durch seinen Rücken zu nagen versuchen, er würde es überstehen...so wie er alles überstanden hatte. Doch Valentina zu verlieren? Nein..."Ihr könnt sie nicht haben...sie gehört mir".
_______

Wie spät es wohl war als er aufgewacht war? Sie waren Nachmittags eingeschlafen und nun? War es mitten in der Nacht? War es schon Morgens? Boris wusste es nicht, er konnte es nicht sagen, da die Uhr an der Wand herablief wie Quecksilber. Er versuchte die Zeit zusammen zu halten, doch sie entrann ihm immer wieder, während er im Türrahmen zum Wohnzimmer saß, quer, als wäre er zwischen den Brettern des Rahmens gefangen, in einer winzigen Zelle, kaum groß genug um sich in eine andere Haltung zu bringen als Dieses. Seine Haltung war nach vorne über gekrümmt, er kniete mit bloßen Füßen auf den knarzenden Dielen und vergrub seine rauen Hände in seinem kurzen Haar, während er seine Stirn immer wieder gegen das Holz bewegte. Undeutlichen, russischen Kauderwelsch grollte er vor sich hin, als würde er Dämonen aus dem siebten Kreis der Hölle heraufbeschwören, die ganze Nacht über. Immer wieder ertönte das dumpfe Klopfen. Tok. Tok. Tok. wie das Schlagen des Zeigers auf der Uhr in der unbändigen Stille des Raumes, die ihm nicht vergönnt war. Ob er schlief? Womöglich schlafwandelte? Das war selbst ihm nicht klar also würde es Valentina ebenso nicht ausmachen können, doch daran dachte er in diesem Augenblick nicht, er dachte an gar nichts...oder er versuchte es zumindest. Sie ließen ihn nicht schlafen, auch jetzt nicht, was seine größte Hoffnung zu Staub und Asche in seinen Händen zerrieseln ließ. Er hatte so darauf gehofft dass alles anders werden würde, wenn sie nur erst einmal wieder zusammen wären, doch er hatte sich getäuscht. Er war immernoch gefangen im Eis und nun war es Valentina auch. Er hatte sie in seine persönliche Hölle mit hinab gezogen und das war entgegen Allem was man erwarten würde von einem Mann wie ihm, nicht seine Absicht gewesen. Es zermürbte ihn, dieses Wissen darüber dass er alles verlieren würde...doch war es nicht ihre Schuld? War sie es nicht gewesen, die das Alles verursacht hatte? Umso wirrer seine Gedanken wurden, desto fester stieß er sich dem Holz des Türrahmens entgegen, bis ihm sein eigenes Blut ins Auge floss und er unkoordiniert danach griff, als wäre ihm ein Zeitungspapier auf der Straße ins Gesicht geweht. Selbst wenn Valentina während dieser Zeit etwas gesagt oder getan hatte, er hatte sie nicht wahr genommen, er nahm in seiner verdrehten Wahrnehmung wahrlich überhaupt nichts mehr wahr das real war, ansonsten wüsste er dass er nicht in einer Zelle saß...ansonsten wüsste er dass er aufstehen und weggehen konnte und wüsste, dass die Schatten nicht real war und das Flackern seiner Optik nur von den Auswirkungen einer Wahrnehmungsstörung kam. Doch nein, für Jemanden wie Boris war das die Realität und die Menschen in seinem Leben nur Geister und Erinnerungen. Während er das Rot in seiner Hand betrachtete fiel sein Blick auf seltsame Schlieren am Boden, eigenartige Muster, die Jemand gemalt haben musste während sie schliefen...überall um ihn herum. Argwöhnisch betrachtete er die Zeichen die sich schließlich als kyrillische Buchstaben herausstellten. Wie war so etwas nur möglich, sie waren doch alleine hier?...Oder etwa nicht? Augenblicklich fing sein Blick an paranoid zu wandern, weswegen er ins Wohnzimmer hinausstolperte als er sich aus seiner imaginären Zelle befreit hatte. Selbst an den Wänden waren die Zeichen zu sehen und jetzt ergaben sie plötzlich auch Sinn. Es waren Worte...eine Botschaft. Ihr seid nicht allein - Sie sind da .
Obwohl Boris' Hände voller Blut waren, realisierte er keinesfalls dass er es selbst geschrieben hatte, für ihn waren Fremde in die Wohnung eingedrungen und dieser Gedanke ließ ihn so zurückweichen, dass er über die Lehne des Sofas stolperte. Wie spät mochte es wohl sein? Vielleicht 3 Uhr Morgens? Doch das spielte für einen paranoid Schizophrenen keine Rolle, der dachte Jemand wäre in sein Eigentum eingedrungen und hätte sich unerlaubt Zutritt verschafft. Wenn Valentina es bis hier hin geschafft hatte so tief zu schlafen um Nichts von seinem Irrsinn mit zu bekommen, dann wurde sie spätestens jetzt aus dem Schlaf gerissen, wo er in der Küche randalierte - oder es klang zumindest so, als hätte er angefangen sie um zu bauen.

@Valentina Azarov



"every breath you take, every move you make...i'll be watching you"


A C H T U N G Dieser Charakter leidet unter einer schweren psychischen Störung und ist deswegen unberechenbar. Boris ist überaus leicht reizbar, sprunghaft und vorallem gewalttätig (besonders Frauen gegenüber). Wer nicht gefahr laufen möchte, dass der eigene Chara zu Schaden kommt, möge mir bitte vorher eine Nachricht zukommen lassen, denn im Gegensatz zum gruseligen Russen bin ich als PB sehr flauschig xD

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#13

RE: Schlafzimmer

in Apartment über der Bar • B.J Azarov 08.04.2018 15:27
von Valentina Azarov | 28 Beiträge
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Gelächter. Boshaftes, spottendes Gelächter vermischte sich mit verzweifelten Lauten, die um Gnade flehten - ihre eigenen Laute. Die zierliche Russin befand sich in einem beängstigend dunklen Raum mit dem Rücken zur Wand und zitterte wie Espenlaub, während sie mit ihren waldgrünen Augen die schemenhafte Gestalt beobachtete, die sich mit beinahe lockeren Schritten näherte, näherte und näherte, ehe die Brünette die Flucht ergriff - oder eher ergreifen wollte. Denn im nächsten Moment schloss sich eine große, raue Hand um ihren schmalen Hals und presste sie grob gegen die Wand, drückte langsam und stetig zu, raubte ihr somit die Luft zum Atmen. Blanke Angst schlich sich in ihre weit aufgerissen Augen und ein Flehen nach dem anderen entkam ihren Lippen, das jedoch nicht auf Gehör stieß. Im Gegenteil. Ihr Gegenüber brachte es bloß dazu, weiteren Druck auszuüben, bis ihre Sicht allmählich von Dunkelheit eingerahmt wurde. Das Letzte, was ihre Augen erkennen konnten, war ein nur allzu vertrautes Gesicht mit Augen, die einst vor tief gehender Liebe gestrahlt hatten und nun erfüllt waren mit tobendem Hass. "Das ist alles nur deine Schuld, Valentina", ertönte seine tiefe, dunkle Stimme, sein Gesicht so nahe an ihrem, dass sich ihre Nasenspitzen fast berühren konnten und sein heißer Atem über ihre Haut strich. "Deine allein."
Heftig nach Luft ringend wanderten ihre grazilen Finger zu ihrem geschundenen Hals, auf dem immer noch die Spuren seiner Tat zu spüren war. Pure Finsternis umgab sie, die einzig und allein vom gedämpften Licht im Flur erhellt wurde. Obwohl ihre Augen registrierten, dass die junge Brünette nicht mehr gefangen in jenem, verfluchten Raum war und nur allzu vertraute Finger ihr die Luft abschnürten, zitterte ihr schweißgebadeter Körper trotz allem wie verrückt und ihr Puls pochte so schnell, wie sich ihre Brust gerade hob und senkte. Ihre andere Hand wanderte fahrig zur leeren Seite des Bettes, tasteten nach etwas, das nicht mal mehr da war. Sonst würden sie schon längst kräftige Arme schützend umfangen und sie vor den Dämonen behüten, die konstant an ihrem Verstand nagten. Dessen war sie sich sicher. "... B-Boris?", flüsterte die aufgewühlte Russin in die Dunkelheit hinein und vernahm kurz darauf ein Klopfen - ein dumpfes Klopfen, das mit jedem Mal an Lautstärke zunahm. Was war das? Was tat er da? Valentina schluckte kurz, versuchte mit viel Mühe ihren Herzschlag sowie Körper so weit zu beruhigen, dass ihre Beine sie wenigstens tragen konnten und nicht plötzlich wegsackten. Aber um endgültig zur Ruhe zu kommen, brauchte sie ihn - ihren sicheren Hafen. Auch wenn man meinen könnte, dass er nicht mehr so sicher war wie vor zehn Jahren, wenn man bedachte, was alles geschehen war, seitdem er wieder in seinem Leben aufgetaucht war. Einen bebenden Atemzug später schwang die Brünette ihre schlanken Beine aus dem Bett, stand ein wenig schwankend auf, nur um im nächsten Moment zu erkennen, dass kein Stück Stoff auch nur ansatzweise ihren blassen Körper bedeckte. Zwar kannte Boris jeden Zentimeter ihrer nackten Haut, aber dennoch wollte sie nicht unbedingt so herumlaufen... Sie schnappte sich kurzerhand eines der Bettlaken, das sie provisorisch um ihren Körper wickelte und somit ihre Blöße bedecken konnte, bevor ihre Beine sie aus dem Schlafzimmer führten und sich dem dumpfen Geräusch näherten. Scharrend glitt die schwere Eisenkette - ihr ständiger Begleiter - dabei hinter ihrer zierlichen Gestalt her, gab ihr erneut das Gefühl, wieder einmal ihr Leben als Gefangene fristen zu müssen wie damals. Doch sie schüttelte den Kopf, so als müsste sie den Gedanken vertreiben, und presste ihre vollen Lippen aufeinander. Das war nicht der Zeitpunkt dafür. Als sie endlich die Quelle des Geräuschs entdeckte, konnte Valentina ihren Augen nicht trauen, beobachtete mit Entsetzen und... deutlicher Besorgnis, wie der Hüne im Türrahmen hockte, der zum Wohnzimmer führte, und konstant mit der Stirn ans Holz stieß - immer und immer wieder, bis Blut floss und er mit der Hand danach fasste, als würde er sich selbst fragen, woher es kam. "Was um Himmels Willen tust du da?!", entfuhr ihr schließlich, wobei die Sorge in ihrer Stimme nicht zu überhören war. Ja, sie hatte Angst vor ihm. Ja, er hatte ihr Leid zugefügt. Aber sie liebte ihn - sie würde nie aufhören, ihn zu lieben und sich Gedanken um ihn zu machen. Das war ein Fakt, an dem sich nichts rütteln ließ. Gerade als sie zu ihm eilen wollte, wanderten seine blauen Augen die Wände entlang, sein muskulöser Körper erhob sich und betrat wie von Sinnen das Wohnzimmer. Was war nur los mit ihm? Sie wusste ja, dass etwas nicht stimmte, dass er schon damals mit etwas zu kämpfen gehabt hatte. Doch ihr kam es vor, als hätte sich das Ganze in den letzten zehn Jahren um ein Vielfaches verschlimmert. Nein, es hatte sich verschlimmert. Dessen war sie sich bewusst geworden, als sie in seinen Armen vor Erschöpfung in den Schlaf gedriftet war. Valentina hatte versucht, ihrem Mann irgendwie Halt zu geben, als sein Herzschlag sich beunruhigend beschleunigt hatte, und ihn mit kleinen Zärtlichkeiten zu beruhigen, ehe die Müdigkeit sie schlussendlich doch übermannt hatte. Der Anblick, den er gerade bot... Dass es ihr Herz zerriss, wäre wohl noch eine Untertreibung. Wie erstarrt beobachtete sie, wie er vollkommen... benebelt Spuren mit seinem eigenen Blut an der Wand hinterließ, nur um im nächsten Augenblick "aufzuwachen" und mit erkennbarer Paranoia jene Worte zu mustern. "Boris... Boris, hörst du mich?", fragte sie leise, vorsichtig, so als würde sie einem scheuen Reh gegenüber stehen, und trat langsam auf ihn. Allerdings machte er sich kurz darauf auf den Weg in die Küche, in der zeitgleich Geschirr zu Bruch ging, als würde er... randalieren. Eilig lief sie ihm nach und riss schockiert die Augen auf, betrachtete ihren Mann, der wie ein aufgebrachtes Raubtier zu wüten begonnen hatte. Wenn er so weitermachte, würde er sich noch mehr verletzen! "Hör auf! Boris! Stop!", rief sie ihm zu, obwohl ihr bewusst war, dass es keine Wirkung erzielen würde. Die junge Brünette, deren Körper leicht zitterte, schluckte kurz und nahm ihren Mut zusammen - auf die Gefahr hin, dass sie nicht nur mit Schrammen davonkommen würde. Sie ging mit Eiltempo auf ihn zu und schlang ihre zierlichen Arme von hinten um seinen Oberkörper, presste ihren eigenen an seinen Rücken und schmiegte ihre Wange an seine warme Haut. "Boris", wiederholte sie ein wenig verzweifelter, versuchte das Muskelpaket von Mann festzuhalten, was sich als schwieriger herausstellte als gedacht. Immerhin reichte sie ihm kaum bis zur Schulter und hatte im Vergleich zu ihm eine zerbrechliche Statur. So kam es schnell dazu, dass sie beim verzweifelten Versuch, ihn zu bändigen in eine Glasscherbe trat und einen leisen Schrei ausstieß - jedoch löste sie keinen einzigen Moment ihren Griff um ihn. "Bitte, beruhige dich... Schatz, ich flehe dich an", hauchte sie leise, versuchte zu ignorieren, wie ihr Fuß vor Schmerz pochte und das Blut langsam zu Boden floss, sich langsam dort sammelte. "Es ist alles gut, hörst du? Hier ist niemand außer uns." Ihre Stimme hatte einen sanften Tonfall angenommen, während ihre Hände beruhigend über seine Brust fuhren. "Ich bin da... Ich bin da..."

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zuletzt bearbeitet 08.04.2018 15:33 | nach oben springen

#14

RE: Schlafzimmer

in Apartment über der Bar • B.J Azarov 20.04.2018 13:55
von B.J. Azarov | 34 Beiträge
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Was er da tat war durchaus eine berechtigte Frage, doch vermutlich war ausgebildetes, medizinisches Personal von Nöten um das fest zu stellen, denn über das Verhalten eines gewöhnlichen Menschens ging das weit hinaus. Er wirkte vollkommen von Sinnen und traurigerweise war er das auch. Die Schmierereien auf dem Boden und den Wänden stammten von ihm, es war sogar sein eigenes Blut, seine eigenen Worte, doch er erkannte sie einfach nicht wieder. Jede reale Bedrohung war etwas, dass man lösen, dem man entfliehen konnte notfalls...doch das hier? Wie lief man vor sich selbst davon? Wie bekämpfte man sich selbst ohne sich dabei um zu bringen? Wenn man gefangen in seinen eigenen Wahnvorstellungen war, gefangen im eigenen, brüchigen Verstand, der wie ein baufälliges Gebäude über einem ein zu stürzen drohte, dann gab es kein Entrinnen.
Während jenen Phasen schien er die Menschen um sich herum gar nicht zu registrieren, als wäre er gedanklich in einer Parallelwelt gefangen, in der er ganz alleine war. Er hörte Valentina nicht, nein, er vernahm nicht einmal das Rasseln ihrer Kette, als sie sich aus dem Bett erhob um ihm nach zu kommen. Er wusste nicht mehr wie er ins Wohnzimmer kam...oder in die Küche, doch er musste sie doch finden! "Wo seid ihr- elende Feiglinge!", donnerte die Stimme des Sibirischen aus der kleinen Küche des Apartments, während er so eine der Schranktüren in der Zeile aufriss, dass er sie aus den Angeln brach. Achtlos schleuderte er die Tür des Schranks zur Seite, bevor er an eine der vielen Laden ging. Es war vollkommen irrational was er tat, doch in seinem vernebelten Verstand war das nicht erkennbar für ihn. Geschirr, Besteck, alles flog was er nicht brauchen konnte, bis er endlich Etwas fand, mit dem er sich gegen die vermeintlichen Eindringlinge wappnen konnte - ein Hackmesser. Gerade als er dabei war danach zu greifen, spürte er wie ihn von hinten Jemand umfasste und fest hielt. Es war Valentinas Glück dass sie ihm nicht frontal begegnet war, denn ansonsten hätte er ihr womöglich mit dem dicken Fleischermesser den Schädel gespalten. Er begann sich wie ein wildgewordener Eisbär gegen ihren Griff zu wehren, doch aufgrund seiner robusten Erscheinung und seines muskulösen Körperbaus, konnte er nicht weit genug hinter sich fassen, um die zierliche Russin in die Hände zu bekommen, ansonsten hätte er sie wohl abgeworfen wie ein Wildpferd beim Zureiten. Boris holte gerade mit dem Messer aus, in dem Versuch dem vermeintlichen Angreifer einfach die Arme ab zu haken, wobei er sich wahrscheinlich selbst aufgeschlitzt hätte, als er das markante Schmuckstück an einem der Finger glänzen sah und inne hielt. Schaubend betrachtete er den Ring, der ihm so unglaublich vertraut war, dass er es vermochte ihn erkennen zu lassen, zu wem er gehört. Benommen blinzelte der hünenhafte Mann, bevor er das Beil sinken ließ. "Valentina?", kam es ihm nur leise über die Lippen, bevor ihm der all zu bekannte Geruch von Blut endlich in die Nase stieg. Sein Eigenes und auch Ihres. Als wäre er aus einem Alptraum erwacht, fiel es ihm unglaublich schwer Traum und Realität zu unterscheiden, nur dass er die ganze Zeit über wach gewesen war. Verstört wanderte sein Blick über die Verwüstung, die hier in der Küche herrschte, bevor er einen Schritt zurückstolperte und sie dabei einfach mitschob, was aufgrund der Scherben am Boden wohl keine gute Idee war, doch auch Diese registrierte der Sibirer nicht. "Neinein shh- Valentina sie sind im Haus", kam es in wisperndem Tonfall, doch gewohnt rau über seine Lippen, als er ihre Hände achtlos von sich strich um sich zu ihm um zu wenden. Paranoid wanderte der Blick seiner blauen Augen durch den kleinen Raum hinaus in das Wohnzimmer hinter ihr, "sie sind hier sie- du musst dich verstecken, in Ordnung? Tust du das für mich, ja? Ich werd sie finden...und dann schneid ich ihnen ihre scheiß Kehlen durch", redete er auf seine Frau ein, die einem in diesem Moment einfach nur leid tun konnte und Boris? Ja er verstand nicht wieso sie so seelenruhig hier herum stehen konnte, wenn die Bedrohung doch so real war. "Man hat uns gedroht, hast du es gesehen? Überall- Jemand ist hier im Haus- ich lass' nicht zu dass sie dich bekommen, nicht schon wieder", knurrte der ehemalige Strafgefangene vor sich hin, während seine raue Hand ihre zarte Wange strich, doch er kam erst gar nicht auf die Idee das Messer weg zu legen und zu erkennen, dass er sich vollkommen wahnsinnig verhielt - was leider Gottes die Schattenseite am wahnsinnig sein war. "Geh zurück ins Schlafzimm- nein...nein da hab ich noch nicht nachgesehen, bleib hier!", wies er sie an, bevor er sie einfach zur Seite bugsieren wollte um an ihr vorbei zu gelangen, doch ein weiterer Schmerzenslaut ihrerseits, ließ seinen Blick hektisch zu ihr zurückzucken. Noch bevor er fragen konnte was los war, wanderte sein Blick hinab zum Boden, auf dem bereits eine Schmie­ra­ge aus ihrem Blut zu sehen war. "W-was hast du gemacht? Valentina-", entkam es ihm beinahe vorwurfsvoll, als er endlich einfach dazu kam auch seine eigenen Hände zu betrachten, an denen das Blut bereits begann zu trocknen und ab zu blättern. Für eine ganze Weile starrte er sie einfach nur an, bevor sein Blick durch die offene Küchentür zurück ins Wohnzimmer wanderte. Die Frage war wohl viel eher...was hatte ER gemacht? "Was-...wie kann das-", drang es nur kaum hörbar aus seiner trockenen Kehle, in der sich ein Kloß zu bilden begann, den er herunter zu würgen versuchte, doch so recht wollte es ihm nicht gelingen. Erneut wanderte sein verständnisloser Blick zurück zu seiner Frau, die ihn ansah als wäre er vollkommen durchgedreht, doch...er wollte sie doch nur beschützen. Man sah Boris regelrecht ins Gesicht geschrieben, wie seine logische Schlussfolgerung zur Abwechslung einmal wieder an dem durch die Paranoia abgerissenen Endes anknüpfte und die Erkenntnis eintraf, dass hier tatsächlich etwas nicht stimmte - allerdings mit ihm. Eilig legte er das Hackmesser zur Seite, warf es achtlos auf die Arbeitsfläche der Küchenzeile, bevor er sich fahrig über das einseitig vollgeblutete Gesicht strich, ehe er seine Handfläche auf seine Mundpartie presste und sich das Ausmaß seines Verfolgungswahns erneut besah. "I-ich bin doch nicht verrückt, da-...sie waren hier!", beteuerte er erneut zu Valentina herab, wobei jeglicher Zorn aus seiner Stimme verstrichen war, "sie waren- sie..."

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#15

RE: Schlafzimmer

in Apartment über der Bar • B.J Azarov 20.04.2018 17:19
von Valentina Azarov | 28 Beiträge
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Je mehr sie darüber nachdachte, dass er ganz auf sich allein gestellt mit diesen... Attacken zu kämpfen gehabt hatte, desto schlechter fühlte sie sich, desto mehr Schuldgefühle keimten in ihr auf und zerrten an ihren sowieso schon beanspruchten Nerven. Was hatten sie ihm bloß angetan? Was hatte sie ihm bloß angetan - seine eigene Ehefrau? Valentina biss sich auf ihre Unterlippe und konzentrierte sich fürs erste darauf, ihren Mann davon abzuhalten, in seinem Wahn mehr Chaos anzurichten. Selbst als sie die gefährliche Waffe in seiner Hand bemerkte, ließ sie keineswegs locker, sondern presste sich nur noch enger an ihn, hoffte einfach darauf, dass er endlich aus diesem Wahn erwachte und erkannte, dass das alles nur seine Einbildung gewesen war. Fieberhaft überlegte sie, wie sie ihm helfen könnte. Denn eines war klar... Er litt an einer ernstzunehmenden Krankheit. Das könnte jeder Blinder in dieser Situation erkennen. Die zierliche Russin befürchtete schon, dass der Hüne das große Hackmesser gegen sie verwenden würde, doch im letzten Moment schien er endlich zu begreifen, wessen Arme sich um seinen breiten Oberkörper geschlungen hatten. Und als sie hörte, wie ihr Name über seine Lippen perlte, entwich ihr ein sichtlich erleichtertes Seufzen, nur um kurz darauf einen weiteren Schmerzlaut auszustoßen, da sie dank seinem Zurückweichen unvermeidlich in eine weitere Scherbe trat und sich scheinbar noch tiefer in ihren Fuß schnitt. Dennoch ließ sie sich davon nicht beirren und sah stattdessen zu ihrem Ehemann auf, der sich zu ihr umgedreht hatte und... wirre Worte von sich gab, die ihr... Angst einjagten. Angst vor ihm? Ja, die bestand definitiv noch. Doch dieses Mal war es viel mehr die Angst um ihn, die sie gerade übermannte. "Boris... Boris, hör mir zu", versuchte sie auf ihn einzureden, behielt ihren sanften Tonfall bei, auch wenn ihr die Waffe in seiner Hand ein wenig Sorgen bereitete, und schmiegte ihre Wange für einen Moment in seine warme, aber blutige Handfläche. Gott, ihn so durch den Wind zu sehen, so vollkommen paranoid... Es zerriss ihr das Herz, trieb ihr fast die Tränen in die Augen, aber sie schluckte den Kloß in ihrem Hals hinunter und blieb tapfer. Wenigstens einer musste hier den Verstand wahren. Wer sonst sollte diesem Mann Beistand leisten, wenn nicht sie - die Frau, die er geheiratet hatte und mit der er durch die Hölle selbst gegangen war? Als er sie zur Seite schieben wollte, um die nicht existenten Eindringliche ausfindig zu machen, zischte sie leise und verzog das Gesicht vor Schmerz, was ihn tatsächlich zum Innehalten brachte. "N-Nichts... Es... Es ist nur ein Kratzer...", presste sie beschwichtigend hervor, da es gerade viel Wichtigeres gab, um das sie sich kümmern musste. Ihren Fuß konnte sie auch später verarzten. Je länger sie sein Gesicht betrachtete, indem die grausige Erkenntnis einzutreffen schien, desto mehr bekam sie das Bedürfnis, ihm diesen Schmerz zu nehmen, der ihn schon so, so lange quälte. Und sie hatte es nur noch schlimmer gemacht. Die junge Brünette überbrückte die kleine Distanz zwischen ihnen, woraufhin sie ihre Hände nach seinem Gesicht ausstreckte und auf seine Wangen legte, über die sie mit all der Zärtlichkeit strich, die sie gerade aufbringen konnte. Dabei wanderten ihre Augen mit deutlicher Besorgnis zu dem Blut, das aus der Wunde lief, die er sich zuvor selbst zugefügt hatte. "Shh... Schatz, bitte, hör mir einfach nur zu", kam es flüsternd über ihre Lippen, wobei sie ihm einen gequälten Blick zuwarf und in seine verstörten blauen Augen sah, aus denen jegliche Aggression entflohen war. "Es ist niemand hier. Niemand. Außer dir und mir befindet sich keiner hier. Diese Worte an der Wand... Das... Das ist alles dein Werk, Boris. Es ist dein Blut. Ich habe gesehen, wie du sie eigenhändig an die Wand gemalt hast, als wärst du in irgendeiner... Trance." Valentina presste ihre vollen Lippen aufeinander und ließ ihre Hände langsam sinken, woraufhin sie ihre Wange an seine Brust schmiegte und ihre schmalen Arme um seinen Oberkörper schlang, versuchte, ihm irgendeinen Halt zu geben. "Ich weiß nicht, was du gesehen hast... oder was du siehst... Aber es ist nicht real, Boris. Es ist nicht real. Es entspringt einzig und allein deinem Kopf." Liebevoll strichen ihre zarten Hände über seinen kräftigen Rücken, während sie sich so vorkam, als würde sie versuchen, einen verängstigten Bären zu besänftigen. Nun, im Grunde war es kein allzu großer Unterschied, wenn man bedachte, wen sie gerade in den Armen hielt. "Ich weiß, es ist schwer zu glauben... Aber es ist die Wahrheit."

@B.J. Azarov




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