GESUCHTE SERIENCHARAKTERE: «VAMPIRE DIARIES» Matt Donovan • Caroline & Stefan Salvatore • Lorenzo St. John • Jeremy Gilbert • Tyler Lockwood • Hayley Marshall • Elijah & Niklaus & Kol Mikaelson «Teen Wolf» Derek Hale • Allison Argent • Ethan & Aiden Steiner • Liam Dunbar • Peter Hale • Isaac Lahey • Hayden Romero • Jordan Parrish • Kira Yukimura & Braeden «SUPERNATURAL» Sam & Dean Winchester • Ruby • Crowley • Castiel uvm.! FREECHARAKTERE sind bei uns ebenso herzlich eingeladen :D
• Vergangenheit » Nothing can tear us apart forever || Chelsea & Lucy


“Willkommen bei uns! Das »Habits Of The Dark« ist ein Crossover Forum, welches sich aus den Serien Vampire Diaries, Teen Wolf und Supernatural zusammensetzt. Die Basis für dieses RPG-Forum bildet die Serie Vampire Diaries, weswegen sich alle anderen Wesen an dieses Universum anpassen. Wir spielen nach dem Prinzip der Ortstrennung und haben die Altersbeschränkung FSK18. Geschrieben wird bei uns im Romanstil. » Wir starten ein Jahr nach dem Ende von Staffel 8 in VD«, was bedeutet, dass Vieles unserer eigenen Feder entstammt. Bei uns sind nicht nur Seriencharaktere aus VD, TW und SPN erwünscht und sehr gerne gesehen, sondern auch jegliche Freecharaktere. Bitte beachtet jedoch, dass Charaktere, welche der Serie zu Grunde liegen, auch getreu gespielt werden sollen! Charaktere, die in der Serie bereits gestorben sind, können mit einer guten Story wieder unter die Lebenden geholt werden. Zusätzlich erlauben wir The Originals-Charaktere, die allerdings einen triftigen Grund für ihr Erscheinen in Mystic Falls aufweisen müssen.
"Ein Jahr ist vergangen seit das Schicksal einmal wieder unsere geliebte Stadt • Mystic Falls • heimgesucht hatte. Eine tiefe Finsternis hatte sich über unser aller Leben nieder gelassen, nichts Ungewöhnliches, doch dieses Mal forderte diese weitaus mehr Leben und wir zahlten einen hohen Preis, um heute hier zu stehen. »Im Augenblick ist es ruhig, ist das nur die Ruhe vor dem Sturm? Oder schleicht sich bereits in diesen Moment etwas unter die Bewohner um sie an Tag X eiskalt zu überraschen?« Zusätzlich wurde ein neues Rudel in den dichten Wäldern gesichtet, welches sogar eine Banshee im Schlepptau hatte. Und was zum Teufel verschlägt die berühmten Winchesterbrüder in unsere Stadt? Finde es selbst heraus und werde ein Teil dieser Geschichte!

Narek J. SantosNarek J. Santos
Delilah Jael SantosDelilah Jael Santos
Malachai ParkerMalachai Parker
RachmielRachmiel

Die fünf Kasperköppe; Narek, Delilah, Malachai & Ray kümmern sich darum, dass hier alles mit rechten Dingen vor sich geht. Zumindest meistens. Wenn du irgendein Anliegen hast, wende dich bitte an sie.

“Es ist nicht wichtig, wohin du im Leben gehst... was du machst... oder was du hast... Es kommt darauf an, wen du an deiner Seite hast. ➔





#1

Nothing can tear us apart forever || Chelsea & Lucy

in • Vergangenheit 04.06.2018 20:03
von Chelsea Shadowhawk | 58 Beiträge
avatar
Wesen » Hexe/Hexer
Eisenkraut? Nein
Ernährung » Menschliche Nahrung
Playstatus HP: Etiam || NP: Lucy, ein weiteres mit Noel geplant

Ein wenig unschlüssig stand Chelsea vor dem Zimmer ihrer Schwester. In ihren Händen hielt sie eine Dose mit selbst gebackenen Keksen und zwei Becher mit Kaffee. Es war nichts ungewöhnliches, dass sie Lucy etwas zu Essen oder zu Trinken brachte. Vor allem nicht, wenn sie bis kurz davor noch in der Küche gestanden und gebacken hatte. Sie wusste einfach, wie sehr sie ihre Kekse liebte. Heute war es allerdings etwas anderes. Dieses Mal hatte sie aus einem ganz bestimmten Grund gebacken. Sowohl um sich von dem abzulenken, was sie vorhatte, als auch um dafür für eine angenehmere Ausgangssituation zu sorgen. Zudem wollte sie einfach ein wenig Zeit schinden. Sie wusste, wie wichtig die Aussprache zwischen ihr und Lucy war und wollte sich darauf vorbereiten.
Bereits vor einer Woche hatte sie das Angebot ihrer Schwester, bei ihr einzuziehen, in die Tat umgesetzt, hatte ihre wenigen Sachen aus dem Zimmer im Wohnheim auf dem Campus zusammengesucht und war in das freie Zimmer hier im Haus gezogen. Bisher hatten sie allerdings noch keine Zeit gefunden, über das zu reden, was damals passiert war und auch wenn Chelsea ihren Streit endlich abhaken und hinter sich lassen wollte, war sie sich nicht sicher, ob sie wirklich bereit dazu war, darüber zu reden. Alleine bei der Erinnerung an den Tag kroch ihr die Angst in die Knochen und sie hatte das Gefühl sich keinen Millimeter mehr bewegen zu können. Sie hatte Angst davor, dass wieder dasselbe geschah, wieder diese dunkle Macht von ihr Besitz ergriff und sie etwas tun und sagen ließ, dass sie wieder entzweite. Dabei war sie so unglaublich froh darüber, dass ihr Umgang mit Lucy beinahe wieder genauso wie vor diesem Streit war. Nur ihre Aussprache stand noch zwischen ihnen und sie wollte es einfach nicht kaputt machen.
Mit einem tiefen Atemzug schloss Chelsea die Augen und versuchte sich zu beruhigen. Wenn sie sich schon jetzt so fertig machte, würde das nie etwas werden. Vor allem weil ihr solche Gespräche einfach nicht lagen. Harmonie war ihr unglaublich wichtig und alleine die Möglichkeit, dass dieses Gespräch schief ging - so gering sie auch sein mochte - machte sie einfach fertig. Dennoch riss sie sich zusammen und als sie die Augen wieder öffnete, klopfte sie kurz an die Tür, um sich bemerkbar zu machen, bevor sie einfach eintrat.
“Hey, Lu. Hast du kurz Zeit?”

@Lucy Walker


nach oben springen

#2

RE: Nothing can tear us apart forever || Chelsea & Lucy

in • Vergangenheit 04.06.2018 20:27
von Lucy Walker | 38 Beiträge
avatar
Wesen » Hexe/Hexer
Eisenkraut? Ein Kraut wie jedes andere?
Ernährung » Menschliche Nahrung
Playstatus HP mit meinem geliebten Ehemann; NP mit meiner süßen, kleinen Schwester; NP mit meinem geliebten Ehemann

Lucy war am Lernen. Sie lernte wie immer für die nächste Woche vor, sodass es kein Problem wäre, wenn sie nicht zur Lesung ging. Denn so, wie es aktuell mit Jace lief, war sie einfach nur überglücklich und wollte lieber Zeit mit ihm verbringen als in der Uni. Außerdem verpasste sie nicht wirklich etwas. Die meisten Dinge, die sie erfuhren, kannte sie schon. Wieso also Zeit verschwenden?
Als es klopfte, hob sie den Kopf und lächelte ihre kleine Schwester warm an, als diese hereinkam. Schon vor einigen Minuten hatte Lucy den unverkennbaren Duft von frischen Keksen wahrgenommen, war aber zu versunken ins Lernen gewesen, als dass sie hätte runtergehen können, um was vom Teig zu klauen, wie sie es früher gerne und oft getan hatte. Aber jetzt stand Chelsea mit frischen Keksen und Kaffee in der Tür.
"Hey. Was gibt´s? Brennt die Küche?", fragte sie grinsend und legte ihre Unterlagen weg, "klar, für dich hab ich immer Zeit. Setz dich doch!" Damit deutete sie sich gegenüber aufs Bett und setzte sich im Schneidersitz hin, damit sie Platz hatte. Sie war wirklich happy darüber, dass ihre kleine Schwester wieder bei ihr wohnte. Dass sie auf dem Weg zur Versöhnung waren. Sie hatte einige, unschöne Dinge gesagt, die sie am liebsten zurücknehmen würde, doch das ging nicht. Wahrscheinlich waren ihre Worte ihnen beiden ins Gehirn gebrannt, so sehr hatte sie Chels verletzt und so sehr bereute sie sie. Doch geschehen war geschehen. Man konnte nur auf Vergeben&Vergessen hoffen...

@Chelsea Shadowhawk




nach oben springen

#3

RE: Nothing can tear us apart forever || Chelsea & Lucy

in • Vergangenheit 05.06.2018 20:48
von Chelsea Shadowhawk | 58 Beiträge
avatar
Wesen » Hexe/Hexer
Eisenkraut? Nein
Ernährung » Menschliche Nahrung
Playstatus HP: Etiam || NP: Lucy, ein weiteres mit Noel geplant

Chelseas erwiderte das Lächeln, das sich auf Lucys Gesicht zeigte, und war direkt ein wenig erleichterter, als noch ein paar Sekunden zuvor. Die Angst war noch nicht ganz verschwunden und das würde sie wohl auch erst, wenn sie dieses Gespräch hinter sich hatte, aber alleine durch diese Geste war sie ein wenig zuversichtlicher und fasste neuen Mute. Langsam lief sie näher zu ihrer Schwester und stellte den Becher, der für sie war und in dem der Kaffee mit Chilipulver versetzt war, auf den kleinen Nachtschrank neben dem Bett. Dabei fiel ihr Blick auf die Unterlagen, die vor Lucy ausgebreitet lagen und in die sie bis eben wohl geschaut hatte. Automatisch biss sie sich auf die Unterlippe und war ein wenig unsicherer.
“Ich hoffe, ich störe dich nicht beim Lernen.”
Eine kleine Stimme in ihrem Inneren sagte ihr, dass Lucy das Lernen vermutlich egal war, wenn sie wusste, weshalb sie zu ihr gekommen war, aber sie konnte den Gedanken, sie dabei zu stören, dennoch nicht ganz abschütteln. Aus diesem Grund zögerte sie auch einen Moment, ehe sie der Aufforderung nachkam und sich zu ihr aufs Bett setzte. Die Dose mit den Keksen stellte sie dabei zwischen sich auf die Decke, damit sie beide dran kamen. Anschließend klammerte sie sich etwas unschlüssig an ihren Becher, während sie erneut versuchte, zu lächeln, als Lucy sie angrinste. Durch ihre Nervosität war das nur leichter gesagt, als getan.
“Nein, die Küche steht noch. Oder hast du schon einmal erlebt, dass mir etwas angebrannt ist?”
Es war zwar eine Ewigkeit her, dass dies geschehen war und passierte in der Anfangszeit, als sie ihre Liebe zum Backen entdeckte, aber dieses Ereignis war ihr eine Lehre, da es ausgerechnet den Kuchen erwischt hatte, mit dem sie Lucy zum Geburtstag überraschen wollte.
Bei der Erinnerung daran schlich sich ein kleines Lächeln auf ihre Lippen, bevor sie wieder ernst wurde und ihrer Schwester kurz in die Augen blickte. Jedoch konnte sie den Blick nicht lange aufrecht erhalten und sah stattdessen auf die Dose mit den Keksen. Nervös kaute sie auf ihrer Unterlippe herum und überlegte, wie sie anfangen sollte.
“Ich wollte gerne mit dir reden… Über unseren Streit damals. Ich will, dass das endlich aus der Welt ist und nicht mehr zwischen uns steht.”
So schön die Zeit mit ihrer Schwester in der letzten Zeit auch war und so sehr sie sich auch freute, wieder mit ihr zusammen zu wohnen, so belastete sie die fehlende Aussprache doch sehr, da sie immer Angst hatte, vielleicht etwas falsches zu sagen, was die Stimmung kippen lassen könnte.

@Lucy Walker


nach oben springen

#4

RE: Nothing can tear us apart forever || Chelsea & Lucy

in • Vergangenheit 06.06.2018 16:14
von Lucy Walker | 38 Beiträge
avatar
Wesen » Hexe/Hexer
Eisenkraut? Ein Kraut wie jedes andere?
Ernährung » Menschliche Nahrung
Playstatus HP mit meinem geliebten Ehemann; NP mit meiner süßen, kleinen Schwester; NP mit meinem geliebten Ehemann

Neugierig warf Lucy einen Blick zum Becher und schnupperte dann daran. Roch nach Kaffee und Chili. Eine ihrer Lieblingskombinationen, die sie trank, seit sie mit Kaffee angefangen hatte. Und das wusste ihre Schwester. Ein Lächeln schlich sich auf ihre Lippen. Es hätte sie traurig gestimmt, wenn Chelsea es vergessen hätte. Doch das wäre nicht ihre Schwester gewesen. Die behielt sich solche Kleinigkeiten. Als sie das Stören ansprach, verdrehte Lu nur die Augen. Man konnte sie immer beim Lernen stören. Das war schon immer so gewesen. Egal, für was sie lernte.
"Nein, du störst nie," erwiderte sie daher lächelnd und grinste bei dem Gedanken an die angebrannte Küche, "gut, die war nämlich nicht billig. Und ja, das habe ich. Vor Jahren. Ich erinnere dich nur allzu gerne daran, dass ich dir helfen musste, damit Mom und Dad nicht merken, dass was angebrannt war..." Sie zog Chels gerne damit auf. Das würde immer bleiben. Aber es war auch das einzige Mal gewesen, dass ihr etwas angebrannt war.
Als sie dann ihre nächsten Worte vernahm, wurde sie ernst und spürte einen Stich im Herzen. Sie bereute den Streit so sehr, vor allem aber, was sie gesagt hatte. Es war falsch gewesen. Doch sie war so in Rage gewesen, da waren ihr die Gefühle ihrer Schwester für einen Augenblick egal gewesen... Im Nachhinein hätte sie ihre Worte gerne ungesagt gemacht. Doch das ging nun mal nicht. Daher war die Aussprache wirklich wichtig. Sie wollte nicht, dass Chelsea vielleicht dachte, dass sie es ernst gemeint hatte.
"Es tut mir Leid, was ich gesagt habe. Du warst, bist und bleibst für immer meine kleine, süße Schwester, egal was kommt. Ich hätte dir auch nie etwas angetan, das weißt du hoffentlich, oder?", meinte sie leise, mit gequältem Blick und sah dann an die Decke. Das Thema fiel ihr nicht sonderlich leicht, doch Chels würde es sicherlich auch nicht allzu leicht fallen. Sie hatte bestimmt eine Erklärung für ihr Verhalten. Bei Lucy war es ihr Temperament gewesen. Etwas, das immer wieder passieren könnte. Daher hatte sie etwas Angst vor ihrer Antwort. Was, wenn sie ihr damals Angst gemacht hatte? Wenn sie befürchtet hatte, dass Lucy ihr weh tun würde? Körperlich? Das wollte Lucy einerseits wissen, andererseits aber auch nicht, da sie sich dann nur noch mehr Vorwürfe machen würde...

@Chelsea Shadowhawk




nach oben springen

#5

RE: Nothing can tear us apart forever || Chelsea & Lucy

in • Vergangenheit 07.06.2018 22:48
von Chelsea Shadowhawk | 58 Beiträge
avatar
Wesen » Hexe/Hexer
Eisenkraut? Nein
Ernährung » Menschliche Nahrung
Playstatus HP: Etiam || NP: Lucy, ein weiteres mit Noel geplant

Chelsea war wirklich erleichtert, als sie hörte, dass sie nicht störte. Natürlich wusste sie, dass Lucy nie ein Problem damit hatte, wenn man sie einmal vom Lernen abhielt. Schließlich war es ohnehin der Stoff, den sie in der nächsten Woche erst haben würde und somit nichts, was nicht auch ein wenig warten konnte. Dennoch ging sie in diesem Moment lieber auf Nummer sicher. Schließlich war ihr Anliegen alles andere als einfach und wer wusste schon, ob sie danach noch den Kopf oder die Lust fürs Lernen hatte.
Ganz automatisch musste sie ebenfalls lächeln, als sie sah, wie ihre Schwester an dem Kaffee roch und merkte, was darin war. Eigentlich war es eine seltsame Ironie des Schicksals, dass Lucy diese Sorte Kaffee vermutlich auch am Tag ihres Streits getrunken hatte. Allerdings versuchte sie sich davon nicht beeinflussen zu lassen. Es würde schon kein schlechtes Omen sein, da sie ihr damit einfach nur eine Freude bereiten wollte.
“Das freut mich zu hören, dass ich nicht störe.”
Als sie anschließend bemerkte, dass sich Lucy noch genauso gut an den Tag erinnern konnte, an dem ihr der Kuchen angebrannt war, wusste sie nicht so ganz, ob sie lachen oder sie gespielt empört anschauen sollte, weil sie sie damit aufzog. Doch die Entscheidung wurde ihr abgenommen, als Lucy sich begann bei ihr zu entschuldigen. Chelsea biss sich auf die Unterlippe und klammerte sich an ihren Becher. Ihrer Meinung nach trug Lucy keine Schuld an dem Streit. Sie hatte ihn ausgelöst. Hätte sie damals nicht die Unterlagen für das Whitmore College ausgefüllt, wäre es nie soweit gekommen, auch wenn sie bis heute keine Erklärung hatte, was passiert war. Und obwohl sie das Gespräch gesucht hatte, weil sie das Ganze aus der Welt schaffen wollte, wusste sie gerade nicht, was sie sagen sollte. Lucy hoffte, dass sie damals keine Angst vor ihr hatte, aber kurzzeitig hatte sie genau das und sie wusste, wie sehr sie ihre Schwester erneut verletzen würde, wenn sie ihr dies sagen würde. Allerdings war Ehrlichkeit wichtig. Andernfalls hätte sie gar nicht hier her kommen brauchen, um darüber zu reden.
Aus diesem Grund kaute sie auf ihrer Unterlippe herum und überlegte, wie sie es am besten sagen konnte, ohne Lucy zu sehr wehzutun.
“Wenn ich ehrlich bin…”, begann sie und senkte den Blick, der die ganze Zeit über auf ihrer Schwester lag. Doch bei ihren folgenden Worten traute sie sich nicht, die weiter anzusehen.
“Ich hatte damals wirklich ein wenig Angst. Davor und auch seit wir uns wieder getroffen haben, wusste ich immer, dass du mir nichts tun würdest. Aber damals in diesem Moment... Ich habe dich so sehr verletzt und ich wusste einfach nicht, ob du nicht doch die Kontrolle verlierst…”
Tränen stiegen ihr in die Augen, als sie daran zurückdachte. Es hatte ihr so weh getan, Lucy so zu sehen und noch mehr, so von ihr zu denken und sie machte sich insgeheim Vorwürfe deswegen, weil sie hätte wissen müssen, dass sie ihr trotz allem nie etwas antun würde. Ihre Worte, dass sie sie noch immer als Schwester sah und dies auch immer tun würde, erleichterten sie, verstärkten aber auch die Schuldgefühle. Chelsea versuchte sich allerdings zusammenzureißen und die Tränen zurückzukämpfen, denn das Wichtigste musste sie noch sagen. Dafür blickte sie doch wieder auf, hielt ihren Becher aber noch mehr umklammert, sodass ihre Knöchel schon weiß waren.
“Ich freue mich, dass wir trotzdem noch Schwestern sind. Es tut mir so leid, Lu... Ich habe keine Ahnung, was damals los war. Ich weiß, dass ich sicher Probleme mit New York gehabt hätte, aber nachdem du von hier abgelehnt wurdest, hätte ich keine Sekunde gezögert und wäre mit dir an die Columbia gegangen. Als ich die Unterlagen für New York ausfüllen wollte, hat sich irgendwas in mir dagegen gesträubt. Und als ich dann die für hier genommen hab, fühlte es sich an, als wäre das nicht ich... Als würde mich jemand anders steuern und ich wäre nur zum zuschauen verdammt, denn egal, wie sehr ich auch dagegen angekämpft hab, es hat nichts daran geändert. Eher im Gegenteil. Es war, als würde die Kontrolle dadurch nur stärker werden…”
Chelsea wusste nicht, ob dies plausibel oder glaubwürdig klang. Sie presste die Lippen aufeinander und konnte ihre Tränen nun doch nicht mehr zurückhalten, die ihr über die Wangen liefen und auf ihr Oberteil tropften. Sie hoffte so sehr, dass Lucy ihr glaubte, denn sie wusste nicht, wie sie es anders erklären sollte. Wie auch, wenn sie nicht wusste, was genau los war?
“Ich weiß nicht, was das damals war, aber ich hoffe so sehr, dass du mir glaubst…”
Denn ihre Schwester vielleicht ein zweites mal zu verlieren, weil sie ihr vielleicht nicht glaubte, würde sie nicht verkraften.

@Lucy Walker


nach oben springen

#6

RE: Nothing can tear us apart forever || Chelsea & Lucy

in • Vergangenheit 10.06.2018 12:45
von Lucy Walker | 38 Beiträge
avatar
Wesen » Hexe/Hexer
Eisenkraut? Ein Kraut wie jedes andere?
Ernährung » Menschliche Nahrung
Playstatus HP mit meinem geliebten Ehemann; NP mit meiner süßen, kleinen Schwester; NP mit meinem geliebten Ehemann

Während Chelsea sprach und erklärte, knetete Lucy ihre Hände auf dem Schoss, da sie sich unwohl fühlte. Sie spürte ihr Temperament aufkommen, als Art Selbstschutz, doch unterdrückte es. Das hatte sie in den letzten Jahren geübt. Sie hatte gelernt, sich zu kontrollieren. Sie wollte nicht, dass sie je wieder so die Kontrolle verlor wie damals bei dem Streit. Sie wollte niemandem mehr Angst machen und niemanden verletzen. Schon gar nicht ihre kleine Schwester.
Es war schwer zu hören, dass sie ihr Angst gemacht hatte. Es brach ihr irgendwie wieder das Herz. Es war immer eine ihrer größten Ängste gewesen: Das sie mit ihrem Temperament ihrer Schwester Angst machen würde. Und jetzt war es tatsächlich eingetreten. Noch größer war natürlich die Angst, sie mit ihrer Magie zu verletzen, doch das war nicht vorgekommen und würde, hoffentlich, nie passieren.
Sie holte kurz tief Luft, um den Schmerz zu verdrängen, dass sie ihr damals Angst gemacht hatte, und nahm sie fest in den Arm. Tröstend wiegte sie sie hin und her und strich ihr über den Rücken, um sie zu beruhigen. "Schhhhhhhhhhhh, nicht weinen," wisperte sie ihr liebevoll zu und hielt sie einfach nur fest. So, wie früher. Sie hatte Chelsea schon oft getröstet, egal was passiert war. Sie war nun mal die Ältere und wollte auf sie aufpassen und vor allem beschützen. Selbst vor sich selbst, so gut es eben ging...
Während sie versuchte, Chelsea zu trösten, liefen ihr selbst die ersten Tränen über die Wange. Anders als sonst, wenn sie weinte, zitterte ihre Stimme allerdings nicht, als sie sagte: "Es ist okay... Es muss einen Grund gehabt haben... Vielleicht war es auch einfach Schicksal. Vielleicht sollten wir einfach sehen, dass wir auch ohne einander können... Ich meine, so schön die Zeit auch war, wir haben praktisch nichts ohne die andere gemacht... Verstehst du, was ich meine? Vielleicht hatte es auch etwas... Gutes?" Es klang irgendwie komisch und sie hoffte, das Chelsea verstand, worauf sie hinauswollte. Aber da sie noch nicht fertig war, holte sie noch einmal tief Luft. "Wäre mein Temperament nicht hätte ich sicherlich bemerkt, dass etwas nicht stimmt... Du bist niemand, der eben mal so ein Versprechen bricht... Es hätte mir auffallen sollen... Ich mach mir richtig Vorwürfe, weil ich es nicht bemerkt habe... "
Damit löste sie sich leicht von ihrer kleinen Schwester und strich ihr die Tränen aus dem Gesicht. Sanft lächelte sie sie an und hoffte, dass dieses Lächeln ihr auch sagte, wie viel sie ihr bedeutete. Daher sprach sie leise weiter, bevor ihre Stimme sich doch noch dafür entschied, sich zu verabschieden: "Aber das Gute daran ist wohl, dass ich gelernt habe, mich besser zu kontrollieren... Das passiert nicht mehr so leicht... Weil ich nicht möchte, dass ich dir noch einmal Angst mache... Ich will dich lieber beschützen, ich bin doch deine große Schwester... Ich werde ab jetzt immer für dich da sein. Und wenn etwas sein sollte, werde ich dir immer helfen. Komme, was da wolle. Und was diese unsichtbare Kontrolle angeht, da werden wir auch noch herausfinden, was es war. Zusammen. Vorausgesetzt, du möchtest das?" Sie würde verstehen, wenn Chelsea ablehnte. Sie selbst würde auch nicht mit sich auf so eine "Suche" gehen. Am Ende verlor sie doch wieder die Kontrolle und etwas geschah... Das wollte sie verhindern...

@Chelsea Shadowhawk




nach oben springen

#7

RE: Nothing can tear us apart forever || Chelsea & Lucy

in • Vergangenheit 15.06.2018 21:33
von Chelsea Shadowhawk | 58 Beiträge
avatar
Wesen » Hexe/Hexer
Eisenkraut? Nein
Ernährung » Menschliche Nahrung
Playstatus HP: Etiam || NP: Lucy, ein weiteres mit Noel geplant

Chelsea war unglaublich erleichtert und dankbar, als Lucy sie in ihre Arme zog. Genau dies hatte sie gebraucht und sie schlang automatisch ebenfalls ihre Arme um ihre Schwester. Dabei achtete sie allerdings darauf, dass sie ihr Trinken nicht verschüttete, da sie den Becher noch immer in den Händen hielt und nun auch keine Gelegenheit hatte, ihn abzustellen. Ein Teil der Anspannung, die sie befallen hatte, seit sie den Entschluss gefasst hatte, mit ihr zu reden, fiel wie ein schwerer Stein von ihr ab und ließ sie ein wenig freier atmen. Die Hand, die beruhigend über ihren Rücken fuhr, half zusätzlich und sie versuchte auch die Tränen zurückzudrängen, doch dies war ein Unterfangen, das bei weitem nicht ganz so einfach war. Nicht, wenn sie so lange darauf warten musste, dass sie mit ihr reden konnte und ihr endlich mehr oder weniger erklären konnte, was damals passiert war. Als sie merkte, dass sie es nicht schaffte, die Tränen zurückzukämpfen, legte sie ihre Stirn auf Lucys Schulter, während sie ihr zuhörte. Sie brauchte einen Moment, um zu verstehen, was sie ihr damit sagen wollte, das es vielleicht Schicksal und ganz gut so war, wie es kam. Ein dicker Kloß bildete sich in ihrem Hals und weitere Tränen wollten ihr über die Wangen laufen. Chelsea biss sich auf die Unterlippe. Wie konnte sie sagen, dass es etwas Gutes hatte? Immerhin hatten sie sich so sehr gestritten, dass ihre Verbindung beinahe daran zerbrochen wäre. Sie wollte nicht einmal daran denken, was sie getan hätte, wenn sie beide nicht jetzt an diesem Punkt wären. Die ganze Zeit über hatte sie ihre Schwester vermisst und es wurde mit jedem Tag nur noch schlimmer.
Einige Minuten lang schwieg sie, dachte über die Worte nach und je länger sie dies tat, umso mehr kam sie auf den Gedanken, dass Lucy vielleicht doch ein wenig recht hatte, auch wenn es ihr dennoch nicht gefiel. Sie konnte der Zeit ohne sie einfach nichts positives abgewinnen.
“Dann wäre das Schicksal aber wirklich mies… Und auch wenn es vielleicht etwas Gutes haben sollte, hätte ich auf die Art und Weise gut verzichten können... Ich habe dich vermisst, aber mich nie getraut, mich bei dir zu melden, weil ich einfach nicht wusste, wie du reagierst, wenn ich es tue. Aber vielleicht hätte ich es tun sollen... Dann hätten wir diese ganze Zeit verkürzen können…”
Außerdem wusste sie selbst nicht, wie sie mit ihr umgehen sollte. Nicht nachdem, was sie getan hatte. Für Lucy hatte es bestimmt gewirkt, als wollte sie nichts mehr mit ihr zu tun haben, dabei war sie einfach so unglaublich unsicher, was sie tun und wie sie sich verhalten sollte.
Als sie hörte, wie ihre Schwester begann, sich Vorwürfe zu machen, blieb ihr kurz das Herz stehen. Es tat weh, zu hören, dass sie so über sich dachte, wo sie doch diejenige war, die an allem die Schuld trug. Aus diesem Grund hob sie auch den Kopf wieder an, um diesen leicht zu schütteln. Sie wusste, dass ihre folgenden Worte leicht gesagt waren, aber sie wollte auch nicht, dass sie sich wegen dem, was passiert war, sprichwörtlich selbst zerfleischte und wusste, dass sie ihr keine Schuld gab.
“Du kannst nichts dafür... Ich habe dich verletzt und ich weiß doch wie du sein kannst. Deswegen mache ich dir keine Vorwürfe und du solltest das auch nicht tun. Inzwischen bin ich mir sicher, dass du mir auch damals nichts getan hättest... Also mach dich deswegen bitte nicht fertig. Meine Angst war dumm... Ich hätte es besser wissen müssen.”
Behutsam wischte sie ihr vereinzelte Tränen aus dem Gesicht und lächelte sie aufmunternd an. Dass sich Lucy die Schuld an allem gab, war das Letzte, was sie wollte. Zudem freute sie sich über ihr Angebot, dass sie ihr helfen würde. Auch wenn sie nun dabei waren sich auszusprechen, war es dennoch ein inzwischen ungewohntes Gefühl, sich wieder auf Lucy verlassen zu können - was allerdings nichts schlechtes war. Dennoch senkte sie etwas den Blick, als sie ihr darauf antwortete, da sich ein ungutes Gefühl in ihrem Magen breit machte, wenn sie daran dachte, dem Ganzen auf den Grund zu gehen.
“Ich danke dir, dass du mir helfen willst. Und was soll die Frage, ob ich das möchte? Wir sind doch Schwestern und ich bin so froh, dass ich dich wieder habe. Um ehrlich zu sein… Ich... ich wüsste nicht, ob ich alleine den Mut hätte, mich dem Ganzen zu stellen... Es fühlte sich böse an…”
Dabei war böse noch untertrieben, wenn sie sich daran erinnerte, dass es unmöglich war, sich gegen die Kontrolle zu wehren.

@Lucy Walker


nach oben springen


Besucher
0 Mitglieder und 2 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: Alexander Shaw
Besucherzähler
Heute waren 8 Gäste und 6 Mitglieder, gestern 91 Gäste und 22 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 482 Themen und 9544 Beiträge.

Heute waren 6 Mitglieder Online:
August Williams, Delilah Jael Santos, Giorgia DiLaurentis, Jace Walker, Narek J. Santos, Rylan Machtolf

Besucherrekord: 31 Benutzer (16.03.2018 19:15).

disconnected mystic talk Mitglieder Online 0
Xobor Forum Software von Xobor