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• I could be the sin in your bed {Female} » My only confidant in the past


“Willkommen bei uns! Das »Habits Of The Dark« ist ein Crossover Forum, welches sich aus den Serien Vampire Diaries, Teen Wolf und Supernatural zusammensetzt. Die Basis für dieses RPG-Forum bildet die Serie Vampire Diaries, weswegen sich alle anderen Wesen an dieses Universum anpassen. Wir spielen nach dem Prinzip der Ortstrennung und haben die Altersbeschränkung FSK18. Geschrieben wird bei uns im Romanstil. » Wir starten ein Jahr nach dem Ende von Staffel 8 in VD«, was bedeutet, dass Vieles unserer eigenen Feder entstammt. Bei uns sind nicht nur Seriencharaktere aus VD, TW und SPN erwünscht und sehr gerne gesehen, sondern auch jegliche Freecharaktere. Bitte beachtet jedoch, dass Charaktere, welche der Serie zu Grunde liegen, auch getreu gespielt werden sollen! Charaktere, die in der Serie bereits gestorben sind, können mit einer guten Story wieder unter die Lebenden geholt werden. Zusätzlich dürfen TO-Charaktere nur unter bestimmten Voraussetzungen bei uns gespielt werden. Zum einen befinden diese sich - storymäßig - bei dem Ende von Staffel 3. Danach sind weitere 3 Jahre vergangen bis sie langsam in Mystic Falls eingetrudelt sind, welche natürlich vom entsprechenden Charakter gefüllt werden müssen. Außerdem braucht jeder TO-Charakter einen triftigen Grund für sein Erscheinen in MF, da es sich hierbei um ein TVD basiertes Forum handelt.
"Ein Jahr ist vergangen seit das Schicksal einmal wieder unsere geliebte Stadt • Mystic Falls • heimgesucht hatte. Eine tiefe Finsternis hatte sich über unser aller Leben nieder gelassen, nichts Ungewöhnliches, doch dieses Mal forderte diese weitaus mehr Leben und wir zahlten einen hohen Preis, um heute hier zu stehen. »Im Augenblick ist es ruhig, ist das nur die Ruhe vor dem Sturm? Oder schleicht sich bereits in diesen Moment etwas unter die Bewohner um sie an Tag X eiskalt zu überraschen?« Zusätzlich wurde ein neues Rudel in den dichten Wäldern gesichtet, welches sogar eine Banshee im Schlepptau hatte. Und was zum Teufel verschlägt die berühmten Winchesterbrüder in unsere Stadt? Finde es selbst heraus und werde ein Teil dieser Geschichte!

Tyler LockwoodTyler Lockwood
Caroline SalvatoreCaroline Salvatore
Malachai ParkerMalachai Parker
RachmielRachmiel

Die fünf Kasperköppe; Tyler, Caroline, Malachai & Ray kümmern sich darum, dass hier alles mit rechten Dingen vor sich geht. Zumindest meistens. Wenn du irgendein Anliegen hast, wende dich bitte an sie.

“Es ist nicht wichtig, wohin du im Leben gehst... was du machst... oder was du hast... Es kommt darauf an, wen du an deiner Seite hast. ➔





#1

My only confidant in the past

in • I could be the sin in your bed {Female} 01.07.2018 01:55
von Jaydee Stevens | 82 Beiträge
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Wesen » Dämon
Eisenkraut? Brauch ich nicht
Ernährung » Menschliche Nahrung
Playstatus HP: Winter || NP: frei



❝ BAD THINGS DO HAPPEN; HOW I RESPOND TO THEM DEFINES MY CHARACTER AND THE QUALITY OF MY LIFE. I CAN CHOOSE TO SIT IN PERPETUAL SADNESS, IMMOBILIZED BY THE LOSS OF MY LOSS, OR I CAN CHOOSE TO RISE FROM THE PAIN AND TREASURE THE MOST PRECIOUS GIFT I HAVE - LIFE ITSELF.❞

❝ DEIN VOLLSTÄNDIGER NAME:
Jaydee Stevens

❝ ALTER UND WESEN:
» Äußerlich Ende 20, aber eigentlich schon ein über 1000 Jahre alter Dämon

❝ DEINE GESCHICHTE:
»
Jaydee hat keinerlei Erinnerungen an sein menschliches Dasein, doch das stört ihn auch nicht. Das erste, an das er sich erinnern kann, ist, als er als noch junger Dämon Rachel begegnete. Sie nahm sich seiner an, da sie etwas älter als er war, passte auf ihn auf und brachte ihm alles bei, was er als Dämon wissen musste. Zusätzlich trainierte sie ihn sowohl im waffenlosen Kampf, als auch im Umgang mit Waffen - wobei er den Dolch bevorzugte. Auch wenn er anfänglich seine Schwierigkeiten damit hatte, sich ihr unterzuordnen, da sie nun einmal mehr Erfahrung in allem hatte, begannen sie mit der Zeit so etwas wie eine Freundschaft. Sie hatten nur den anderen an ihrer Seite und konnten sich dabei blind aufeinander verlassen. Er hätte ihr sein Leben anvertraut - genau wie umgekehrt.
Eines Tages wurde ihnen klar, dass sie mehr füreinander empfanden. Aus diesem Grund ließen sie ihre Freundschaft hinter sich und führten ab da eine Beziehung, die über die Jahrhunderte anhielt. Gemeinsam zogen sie durch die Welt, um diese in Angst und Schrecken zu versetzen. In dieser Zeit bauten sie ihren Ruf auf und verdienten sich den Namen „Bonny & Clyde der Unterwelt“. Gemeinsam waren sie unschlagbar.

Während seiner Zeit in New York begegnete er einer jungen Jägerin: Viona. Sie zog sofort seine Aufmerksamkeit auf sich und durch ihre Naivität war sie die perfekte Wahl für ein kleines Spiel, das er vorhatte, mit ihr zu spielen. Er wollte sie als Folterspielzeug für Rachel und sich benutzen, nachdem er sich ihr Vertrauen erschlichen hatte. Sie wusste, was er war. Alles andere wäre auch seltsam gewesen, und dennoch hatte sie keine Angst vor ihm. Stattdessen warf sie sich ihm immer wieder an den Hals. Zuerst wollte er sie zurückweisen, doch da er ihr Vertrauen gewinnen wollte, ließ er es zu, bis er sich irgendwann daran gewöhnte und es seltsam fand, wenn sie es nicht tat.
Jaydee beschützte Viona in dieser Zeit vor allem, denn er hatte sie ausgesucht und somit für sich beansprucht. Doch es lief anders als geplant. Ohne, dass er es merkte oder etwas dagegen tun konnte, schlich sie sich in sein Herz und sie wurden beste Freunde. Für ihn war dies eine völlig neue Erfahrung, da er Freundschaft zuvor nur mit Rachel erlebt hatte und diese war Jahrhunderte her. Zudem gab es in seinem Leben bisher immer nur eine Person, die ihm wichtig war, was Viona nun völlig auf den Kopf stellte.
Rachel war alles andere als begeistert, als sie es erfuhr, da sie nun einmal eine Jägerin war und man durchaus denken konnte, dass mehr zwischen ihm und Viona war, wenn man beide zusammen sah. Sie war eifersüchtig, warf ihm vor, er würde sich früher oder später in Viona verlieben und es kam nicht nur einmal zum Streit. Jaydee hatte sogar versucht, sich von der Jägerin fernzuhalten, um nicht noch mehr Stress hervorzurufen, doch es klappte nicht, denn sie war schon viel zu sehr ein Teil seines Lebens und so kam es auch weiterhin zu Streit. Eines Tages - kurz nach seiner Verlobung mit Rachel - verschwand Viona, hinterließ ihm lediglich einen Brief, in dem sie ihm sagte, wie sehr sie ihn hasste und es Spaß gemacht hätte, ihn zu täuschen. Rachel glaubte, dass alles wieder wie vorher werden könnte, doch er konnte sie nicht vergessen, denn er glaubte nichts von dem, was in dem Brief stand. Im Gegensatz zu seiner Verlobten hatte er gespürt, dass Viona in ihm ebenfalls einen Freund sah, weshalb er wegen des Briefs auch unglaublich wütend auf die Jägerin war.
Nach einem weiteren heftigen Streit mit Rachel verließ diese völlig aufgelöst die gemeinsame Wohnung und geriet alleine an einen Jäger.
Rachel verlor den Kampf und Jaydee kam zu spät. Sie starb in seinen Armen und bis heute macht er sich Vorwürfe, dass er sie nicht retten konnte. Seitdem ist er auf der Suche nach dem Jäger und er war sich sicher, dass er ihn finden würde. Er kannte Mittel und Wege, um Leute aufzuspüren. Zudem waren Gefühle für ihn seitdem nur eine Schwäche. Dabei war es egal, ob es sich um Freundschaft oder Liebe handelte. Beide Gefühle waren seiner Meinung nach für andere das perfekte Mittel, um einen zu zerstören.

Als ihn seine Suche ein paar Jahre später nach Toronto führte, begegnete er dort Yuki. Eine Jahrhunderte alte Kitsune, deren Bar dem Untergang geweiht war. Ohne groß darüber nachzudenken, warum er dies tat, übernahm er diese und rettete sie somit vor dem Bankrott. Sie war alles andere als begeistert darüber, nun einen Dämon als Chef zu haben, da er es immer wieder schaffte, sie mit seiner Art in den Wahnsinn zu treiben. Bereits am ersten Tag stellte er fest, dass es sogar noch schimmer um die finanzielle Situation der Japanerin stand, als er glaubte. Sie besaß nicht einmal genug Geld, um sich eine eigene Wohnung leisten zu können, weshalb sie in einem kleinen Raum innerhalb der Bar wohnte. Kurzerhand entschied er sich, sie bei sich aufzunehmen und da ihr einige Geldhaie auf den Fersen waren, hatte sie kaum eine andere Wahl, als dies anzunehmen. Auch bei dieser Entscheidung war sich Jay nicht sicher, warum er dies tat, doch er bereute es - zumindest kurzfristig - als er eines Abends in ihrer Anwesenheit mit seiner Vergangenheit konfrontiert wurde und sie nicht locker ließ, bis sie erfuhr, was los war. Sie erwischte ihn somit im völlig falschen Moment, um seine Fassade noch weiter aufrechtzuerhalten und er schaffte es nicht, sie emotional noch weiter von sich fernzuhalten, sodass sie die erste war, der er sich wegen Rachel anvertraute. Anschließend war das Eis zwischen ihnen so weit gebrochen, dass aus ihrer kleinen Affäre, die sie bereits früh begonnen hatten, eine Art Freundschaft plus wurde.
Ein sehr bekanntes Gesicht traf er in dieser Stadt ebenfalls wieder: Viona. Und es passierte, was er lange nicht mehr für möglich gehalten hätte. Ohne Probleme unterwanderte sie seine Schutzmauern, die er um sein Herz errichtet hatte. Sie ließen ihre Freundschaft wieder aufleben, als wären sie nie getrennt gewesen, nur dass sie ohne Rachel nun nicht mehr aufpassen mussten, wie nah sie sich kamen. Die besondere Verbindung der beiden wurde zunehmend stärker, bis er sich eingestehen musste, dass er sich in sie verliebt hatte und auch bei ihr spürte er, dass sie ihn liebte. Dabei war es ihm - genau wie bei ihrer Freundschaft - egal, was andere davon hielten. Da sie allerdings in der Zwischenzeit mit ihrem Adoptivbruder zusammen war, musste er um sie kämpfen. Doch wenn er etwas wirklich haben wollte, gab er niemals auf. Die Zeit war schwer, seine Gefühle fuhren komplett Achterbahn und es kam nicht nur einmal vor, dass er die Kontrolle verlor - was nicht zuletzt auch an Vionas Freund lag, der ihn allein mit seiner Anwesenheit reizte. Auch Yukis anfängliche Eifersucht trug noch zusätzlich dazu bei, die sich jedoch nach einiger Zeit legte, als sie merkte, welche Verbindung er zu der Jägerin hatte. Jays Hartnäckigkeit zahlte sich aus und so kamen sie nach einiger Zeit wirklich zusammen.
Viona war sein Halt, konnte ihn selbst dann beruhigen, wenn er drohte die Kontrolle zu verlieren und war somit die einzige, der er nie etwas tun würde. Ihm wurde klar, dass er sie sogar noch mehr liebte, als Rachel, obwohl er mit ihr über Jahrhunderte zusammen war. Er hätte wirklich alles für sie getan und auch wenn er nie an Seelenverwandtschaft geglaubt hatte und dies für romantischen Quatsch hielt, waren sie doch genau dies. Das alles hielt jedoch nicht lange an. Viona verriet ihn eines Tages, indem sie versuchte ihn zu töten. Er konnte es im letzten Moment verhindern und obwohl er jeden anderen sofort in Stücke gerissen hätte, ließ er sie am Leben. Jaydee konnte sie durch ihre besondere Verbindung zueinander nicht töten und so blieb sie die einzige, die ihm entkommen konnte. Sie hatte ihm versucht, klar zu machen, dass sie keine andere Wahl hatte, doch das interessierte ihn nicht. Für ihn war sie in dem Moment gestorben, in dem sie die Waffe gegen ihn richtete. Auch wenn er alles für sie getan hätte, war dies eine Grenze, deren Überschreiten er auch ihr nicht verzeihen konnte.
Doch auch wenn sie ab diesem Moment kein Teil seines Lebens mehr war, führten der Schmerz und das Loch, das sie in ihm hinterließ, ein weiteres Mal dazu, dass er völlig die Kontrolle über sich verlor. Irgendwann wurde ihm klar, dass es so nicht weitergehen konnte. Er überließ Yuki die Bar wieder und verließ die Stadt - in der Hoffnung so wieder Herr über seine Gefühle zu werden und sie - genau wie die Stadt - hinter sich lassen zu können. Zudem wollte er sich wieder seiner Suche nach dem Jäger widmen, die er durch seine Zeit mit Viona sträflich vernachlässigt hatte.

Jaydees Suche führte ihn nach Mystic Falls. Da sich hier die Präsenz der übernatürlichen Wesen ballte, hoffte er, ihn hier zu finden. Seine ganze Aufmerksamkeit galt nur noch einem Ziel: Rache. Wobei er nun skrupelloser vorging als zuvor, denn er hatte nichts mehr zu verlieren und es gab niemanden mehr, der ihn aufhalten konnte, zu gehen, wenn es vorbei war. Sein Herz hatte er wieder hinter einer Eisschicht versteckt und er ließ niemanden mehr an sich heran. Der Vorfall mit Viona hatte ihm ein weiteres Mal bewiesen, wie schwach man wurde, wenn man Gefühle für andere zuließ. Zumindest glaubte er, dass er alle ausschloss, denn es gab jemanden, der ihn eines Besseren belehrte. Eigentlich hatte er den Kontakt zu allen abgebrochen, die er in Toronto und vor allem durch Viona kennengelernt hatte. So auch ihren Cousin Jace. Dass dieser in der Lage war, ihn aufzuspüren, oder es durch seine Spur der Verwüstung, die er durchs ganze Land gezogen hatte, überhaupt in Erwägung zog, sich ihm zu nähern, überraschte ihn. Doch Jace war in seinen Augen schon immer ein wenig lebensmüde. Oft hatte er das Gefühl, er hätte es sich zur Aufgabe gemacht, ihn bis aufs Blut zu reizen, und nur die Tatsache, dass er Vionas Cousin war, hielt ihn davon ab, ihm den Kopf abzureißen. Dass es auch noch einen weiteren Grund gab, der ihn zusätzlich davon abhielt, als er von ihm aufgespürt wurde, wollte er weder sich selbst noch Jace gegenüber zugeben, denn so abwegig er es auch fand: er würde Jace wohl vorsichtig als Freund bezeichnen, auch wenn er ihn immer wieder zur Weißglut trieb. Der Grund, wegen dem er ihn überhaupt gesucht hatte, überraschte ihn allerdings noch ein wenig mehr. Es ging - er hätte es wohl ahnen müssen - um Viona. Doch was er ihm erzählte, damit hätte er wohl niemals gerechnet.
Er erfuhr, dass der Grund für ihren Verrat an einer Manipulation durch einen Hexer lag, der von ihrem Exfreund beauftragt wurde. Dieser konnte nicht ertragen, das sie sich schlussendlich für Jay entschieden hatte und wollte ihn auf diese Weise aus dem Weg räumen, da er wusste, dass er bei Viona alle Vorsicht fallen ließ und sie somit am nächsten an ihn heran kam.
Diese Information zog ihn den Boden unter den Füßen weg. Neben den eigenen Vorwürfen, weil er nichts gemerkt hatte, stand er nun auch vor einer Entscheidung, die sein gesamtes Leben betraf: Sollte er zurückkehren, alles mit ihr klären, in der Hoffnung, auf einen Neubeginn, oder doch alles so lassen, wie es war? Sich zwischen diesen beiden Möglichkeiten zu entscheiden, war wohl das Schwerste, was er je getan hatte, denn sein Herz drängte ihn dazu, wieder zu ihr zu gehen - dorthin, wo er hingehörte. Sein Kopf jedoch mahnte ihn, dass es so Besser war, denn egal, wie sehr sie sich auch liebten, dass sie eine Jägerin und er ein Dämon war und sie somit eigentlich Feinde, würde immer zu Problemen führen und dass sie wegen ihm litt, war schon immer das Letzte, was er wollte. Jaydee schob seinen Egoismus und sein Bedürfnis nach ihrer Nähe in den Hintergrund und fällte die Entscheidung, die seines Erachtens nach richtig war. Viona sollte auch weiterhin nur ein Teil seiner Vergangenheit bleiben...
Da er nun allerdings wusste, dass sie ihm nicht absichtlich in den Rücken gefallen war, hoffte er mit all dem so weit abschließen zu können, dass es ihn nicht länger in seinem Plan nach Rache, den er langsam wirklich in die Tat umsetzen wollte, beeinträchtigte. Er wollte nicht länger an sie denken, denn sie war nun Geschichte. Glaubte er. Das Schicksal allerdings schien ihn nicht in Ruhe lassen zu wollen. Es war wie schlechtes Karma und Viona zog sich nicht nur wie eine rote Linie durch sein Leben der letzten Jahre, sondern klammerte sich wie ein Parasit an ihn. So geschah es, dass er während einer Jagd auf eine junge Frau - fast noch ein Kind - traf. Im Schlepptau: ein Geist, der es sich zur Aufgabe gemacht zu haben schien, sich an ihm zu rächen, da er nicht nur ihn auf dem Gewissen hatte, sondern nun scheinbar dabei war, eine seiner Verwandten ebenfalls zu töten. Seine Waffe: zu viel Wissen. Wissen, das er mit dem Mädchen teilte, die ihn aufgrund ihrer medialen Fähigkeiten sah und hörte und ihn daraufhin mit einem Teil seiner Vergangenheit konfrontierte, die sie im Normalfall das Leben gekostet hätte. Doch er konnte es nicht.
Dass sie ihn auf Viona ansprach, warf ihn völlig aus der Bahn, wühlte Gefühle in ihm auf, die er verdrängen wollte, und machte es ihm zu seinem Leidwesen unmöglich, sie zu töten. Er verscheuchte sie und er versuchte zu ignorieren, dass sie trotz allem seine Neugier geweckt hatte, denn diese erneute Konfrontation mit Viona machte ihm klar, dass er seinen Plan so schnell wie möglich umsetzen musste, um anschließend diesem Leben den Rücken zu kehren. Eine andere Möglichkeit, dem größten Fehler seines Lebens zu entkommen, hatte er allen Anscheins nach nicht.


❝ WANNA HEAR MY VOICE?
»
Tage, an denen einen die Vergangenheit einholte und einen grüßte, als wäre sie ein alter Freund, den man lange nicht gesehen hatte, waren nicht nur unglaublich lästig sondern mitunter auch noch ziemlich schmerzhaft, wenn sie einen an Dinge erinnerte, die man so gerne verdrängen wollte. Leider schien es sich das Leben in den letzten Jahren zur Aufgabe gemacht zu haben, ihn, zwar in unregelmäßigen Abständen aber doch sehr verlässlich, zu quälen. Anders konnte er sich das ständige Auftauchen einer bestimmten Person in diesem - und sei es nur als Erwähnung - einfach nicht mehr vorstellen. Ganz so, als wolle es ihn für alles büßen lassen, was er in all den Jahrhunderten anderen mit Freuden angetan hatte. Zugegeben beim ersten Mal war er unglaublich froh gewesen, als sie wieder in seinem Leben aufgetaucht war. Es war wie ein Wink des Schicksals, dass es vielleicht doch noch eine Chance gab, dass sie beide trotz aller Unterschiede an ihrer Freundschaft festhalten konnten - ganz egal, was der Rest der Welt auch davon halten mochte, dass sich ein Dämon und eine Jägerin nicht als Feinde sahen sondern füreinander da waren. Im Grunde war ihm schon sehr lange egal, was andere über ihn dachten oder von ihm hielten. Dafür war er zu alt und wanderte schon zu lange auf dieser Welt, um sich darüber noch einen Kopf zu machen und so war es ihm auch egal, dass er als Verräter an seiner eigenen Art dastand, als sie ihre Freundschaft wieder aufleben ließen. Dass am Ende so viel mehr daraus wurde, hatte er bei ihrem ersten Aufeinandertreffen niemals ahnen können. Wenn er schon damals gewusst hätte, was diese Freundschaft und die anschließende Beziehung bewirken würden, hätte er sich wohl nie darauf eingelassen, mit ihr spielen zu wollen. Doch seine insgeheime Schwäche für naive Frauen hatte ihm sprichwörtlich das Genick gebrochen…
Genau daran schien ihn das Leben immer und immer wieder erinnern zu wollen. Daran, dass er sich in die falsche Frau verliebt und für sie den größten Fehler seines Lebens begangen hatte, der ihm das Wichtigste genommen hatte, was er zuvor besaß. Und auch heute war wieder mal so ein Tag, als ihn eine Nachricht erreichte, mit der er nicht gerechnet hatte.

Frustriert trat sich Jaydee die Schuhe von den Füßen und kickte sie achtlos durch die Gegend nachdem er die Tür zu seinem Loft mit einem lauten Knall geschlossen hatte. Dass sich seine Nachbarin - eine alte gebrechliche Frau, die den ganzen Tag nichts anderes zu tun hatte, als am Fenster zu hängen und anderen Leuten hinterzuschnüffeln - bei Gelegenheit darüber beschweren würde, stand jetzt schon fest, aber das juckte ihn herzlich wenig. Auch wenn sie es nicht wusste, konnte sie froh sein, dass sie überhaupt noch atmete und er ihrem Leben nicht schon bei seinem Einzug ein Ende gesetzt hatte. In dieser Kleinstadt musste er allerdings ein wenig vorsichtiger sein, als dort, wo er sonst lebte. Er wusste schon, warum er Großstädte bevorzugte, denn dort fiel es nicht ganz so schnell auf, wenn ein paar Leute, die nichts miteinander zu tun hatten und bei denen es keine Parallelen außer vielleicht das Geschlecht gab, verschwanden und entweder tot oder nie wieder auftauchten. Hier sah das alles ein wenig anders aus, denn ohne all die übernatürlichen Wesen würden sich in Mystic Falls Fuchs und Hase wohl gute Nacht sagen. Wenn er ehrlich war, hasste er solche Städte, doch hier war die Konzentration am Übernatürlichen so hoch, dass seine Chance, die Person zu finden, die er suchte oder wenigstens jemanden, der ihm dabei helfen konnte und würde, größer als woanders war. Zu seinem Leidwesen waren die Hexen auch hier nicht gerade gut auf Dämonen zu sprechen und genau das frustrierte ihn.
Während er darüber nachdachte, wie er vielleicht anders vorgehen könnte, vibrierte sein Handy. Ohne zu zögern angelte er es aus seiner Hosentasche und staunte nicht schlecht, als er sah, dass die Nachricht von Yuki - seiner alten Bardame, Mitbewohnerin und irgendwo auch Freundin war.

Hallo Jay… Ich wollte mal hören, wie es dir geht.

Auch wenn Jaydee in diesem Moment ihre Emotionen nicht spüren konnte, weil sie meilenweit entfernt in Toronto war, hatte er das Gefühl, dass weit mehr dahinter steckte.

Hey, Füchschen. Ich dachte, du bist froh, mich los zu sein und nichts mehr von mir zu hören. Also was willst du wirklich?

Seine Geduld war an diesem Tag schon ziemlich aufgebraucht, weshalb er nicht lange um den heißen Brei herumredete und irgendwo war er froh, dass sie dies zu merken schien.

...ja, das hab ich gesagt… und zum Teil stimmt das auch… Aber gut, du hast recht.
Ich hab das seltsame Gefühl, dass du deinen damaligen Plan wieder aufgenommen hast und ich will einfach wissen, ob ich damit richtig liege.


Und wenn es so wäre?

Nachdem du ihn für sie hast fallen lassen, habe ich gehofft, dass du nie wieder daran denkst. Auch jetzt nicht. Ich… Ich will nicht, dass du das tust und es gibt mit Sicherheit auch noch andere, die das nicht wollen.

Die Zahl derer, die sich darüber freut, wenn ich es tue, ist dafür umso größer. Das einzige, worüber sie sich ärgern werden, ist, dass sie es nicht selbst waren, die dafür gesorgt haben.


Für Jaydee war dieses Gespräch damit beendet. Es gab nichts weiter zu sagen, auch wenn er sich hätte denken können, dass Yuki das letzte Wort in dieser Situation haben würde.

Jay… Ich wünschte, ich könnte dir einen Grund geben, es nicht zu tun…


Dieser Satz ging ihm nicht mehr aus dem Kopf, seit er ihn gelesen hatte und dabei war dies schon mehrere Stunden her. Inzwischen saß er in einem der kleinen Clubs der Stadt um sich von all dem Mist in seinem Leben für kurze Zeit abzulenken - oder es zumindest zu versuchen. Er war froh, dass die Kitsune nicht noch einmal geschrieben hatte, nachdem er ihr darauf keine Antwort gab. So schwer es ihm fiel das zuzugeben: Sie könnte es durchaus schaffen, ihn davon abzubringen, diesen Plan in die Tat umzusetzen, wenn er alles andere erledigt hatte. Und dies war einer der Gründe, warum er aus Toronto verschwunden war. Um sich ihrer Nähe zu entziehen und es ihr somit nicht möglich zu machen, ihn doch von dem abzubringen, was er vor hatte. Normalerweise versuchte sie es auch gar nicht weiter, weil sie wusste, dass er sich nicht abbringen ließ, wenn er sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hatte - außer äußere Einflüsse hinderten ihn daran.
Mit einem leichten Kopfschütteln verscheuchte Jaydee all diese Gedanken endgültig. Er war hier, um sich abzulenken und das im besten Fall mit weiblicher Gesellschaft für den Rest der Nacht. Er griff nach seinem Glas Whisky, das hinter ihm auf der Theke stand, da er mit dem Rücken dagegen lehnte, und leerte es in einem Zug. Sein Blick war dabei auf die Anwesenden gerichtet, die sich mal mehr mal weniger gekonnt im Takt der Musik auf der Tanzfläche bewegten. Da Alkohol für ihn jedoch genauso viel Wirkung hatte wie Wasser, wandte er sich um und gab dem Barkeeper mit der Hand ein Zeichen, dass er zu ihm kommen sollte. Dieser kam der stummen Aufforderung auch direkt nach.
“Noch einen. Oder mach besser einen doppelten draus.”
Dabei wedelte er mit seinem leeren Whiskyglas vor seiner Nase herum, um ihm klar zu machen, was er genau wollte, denn dass er sich bei der Menge an Gästen von jedem merkte, was diese vor kurzem bestellt hatten, konnte er nicht mit Gewissheit sagen. Ein Nicken signalisierte ihm, dass er verstanden hatte und nur ein paar Augenblicke später war sein Glas erneut gefüllt und der Barkeeper wandte sich anderen Gästen zu, die, was ihre Getränke betraf, auf dem Trockenen saßen. Jaydee war froh, dass er sich jeglichen Kommentar bezüglich der Menge, die er konsumierte, verkniff - was vielleicht auch daran lag, dass er noch nicht lange hier war und sich die Liste seiner Bestellungen bisher noch kurz hielt.
Er schnappte sich sein Glas und sah wieder zu den Tanzenden. Dabei behielt er auch die Auren aller Anwesenden im Blick und als er eine wahrnahm, die ihm durchaus bekannt vorkam, ging sein Blick in die Richtung, in der er sie spürte. Am liebsten hätte er geflucht oder bitter aufgelacht - beides wäre möglich - als er den bekannten schwarzen Haarschopf erblickte, der sich durch die Menge und auf die Bar zu schob. Ein weiteres Mal bewies das Leben, dass es einen äußerst seltsamen Sinn für Humor besaß, den er definitiv nicht teilte.
Sie selbst schien ihn im ersten Moment nicht zu registrieren und er würde sich hüten, sie auf sich aufmerksam zu machen. Die erste Begegnung mit dem kleinen Medium hatte ihn genug aus der Bahn geworfen, sodass er dies keineswegs wiederholen wollte. Zu seinem Pech - wie sollte es auch anders sein? - bemerkte sie ihn im nächsten Augenblick doch, als sie sich umdrehte, und er bekam mit einem Mal das Gefühl, dass dieser Abend doch ganz anders enden könnte, als er zuvor geplant hatte. Dem Ausdruck in ihrem Gesicht nach zu urteilen, war sie selbst allerdings auch nicht gerade begeistert, ihn zu sehen. Da waren sie schon mal einer Meinung.
“Ich könnte mir auch etwas besseres vorstellen, als dir hier zu begegnen, Ghosty.”
Wenn er es genau nahm, wollte er ihr nie wieder begegnen, auch wenn sie durchaus sein Interesse geweckt hatte. Doch dass sie so viel über Dinge wusste, die er vor anderen nicht einfach ausplaudern oder überhaupt erzählen würde, war die Entscheidung nicht schwer, ob er seine Neugier im Zaum hielt oder nicht.
“Aber sag mal, bist du überhaupt schon alt genug, um hier zu sein?”


❝ VERKÖRPERT VON:
» Alessandro Izzo





❝INFUSE YOUR LIFE WITH ACTION. DON'T WAIT FOR IT TO HAPPEN. MAKE IT HAPPEN. MAKE YOUR OWN FUTURE. MAKE YOUR OWN HOPE. MAKE YOUR OWN LOVE. AND WHATEVER YOUR BELIEFS, HONOR YOUR CREATOR, NOT BY PASSIVELY WAITING FOR GRACE TO COME DOWN FROM UPON HIGH, BUT BY DOING WHAT YOU CAN TO MAKE GRACE HAPPEN... YOURSELF, RIGHT NOW, RIGHT DOWN HERE ON EARTH.❞

❝ DEIN NAME • WESEN & ALTER:
» Momentan läufst du in meiner Story, meinen Posts und im Profil unter dem Namen Yuki. Ein anderer wäre aber auch okay - etwas asiatisches wäre nur schön. Du bist eine Kitsune und mindestens 500 Jahre alt.

❝ GESUCHT WIRD:
» Du bist eine der wenigen, die ich trotz meiner Haltung zu Gefühlen wie Freundschaft und Liebe als Freundin ansehen würde. Zudem hatten wir in der Vergangenheit eine Affäre.

❝ GEMEINSAME GESCHICHTE:
» Zum ersten Mal begegnet sind wir uns in Toronto. Du musstest deine Bar verkaufen, ich habe es gesehen und sie übernommen. Anschließend habe ich dich zudem bei mir aufgenommen, da du nicht einmal genug Geld für eine Wohnung hattest und somit die Bar dein Zuhause war. Du konntest mich anfangs nicht ausstehen, doch als ich dich als erste Person überhaupt nah genug an mich herangelassen habe, um mehr über mich zu erfahren, änderte sich dies. Du warst einige Zeit meine einzige Vertrauensperson und wärst es im Moment auch jetzt.
Nach einigen unglücklichen Umständen - von denen du weißt - habe ich Toronto verlassen und dir die Bar wieder überschrieben. Warum du nun ebenfalls in Mystic Falls bist, ist dir überlassen, aber vielleicht gibt dir der Post schon eine kleine Idee.


❝ VERKÖRPERT VON:
» Am liebsten wäre mir Erika Toda. Du musst dich jedoch damit wohlfühlen. Sollte es ein anderer Avatar sein, wäre auch hier etwas asiatisches gut und ich behalte mir ein Vetorecht vor.

❝ PROBEPOST/PLAY?:
» • Ich hätte gerne einen neuen Post

❝ WICHTIG IST NOCH DAS...:
» Die typischen Sachen spare ich mir zu sagen, denn wenn sich jemand auf ein Gesuch meldet, gehe ich davon aus, dass auch ernsthaftes Interesse dahinter steckt bzw. sollte es einfach so sein. Ob sich wieder mehr zwischen uns entwickelt, müsste sich zeigen und ansonsten freue ich mich einfach auf dich.


zuletzt bearbeitet 01.07.2018 12:48 | nach oben springen


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